Reisebericht 2008

                                      Caceres - Ciudad Real

                                          16. - 21. September 

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  Diesen Reisebericht haben wir bewusst ausführlich geschrieben, um aufzuzeigen was es alles an Vorbereitungen 

  Zeitaufwand, Organisation, Planung braucht, und was alles zu einer solchen Reise dazugehört.

 

Reisevorbereitungen 

Wochen zuvor:

Kuchenstände und Sachspendensammlungen

um soviel Geld und Hilfsgüter wie möglich

zu erhalten.  

 

7.9.

Bis heute kommen täglich Leute auf die Spikyranch und geben noch das Ein oder Andere

für die Tiere in Spanien bei uns ab.

Unsere Garage füllt sich und wir müssen einen grösseren Transporter nehmen,

den bekommen wir jetzt auch voll !!!  

         Sammeln, sortieren, einpacken, anschreiben, viel Arbeit bis alles bereit ist

   

                               Spiky schaut genau zu was wir da machen

  

 

                ob wir das alles je eingepackt und verstaut bekommen ?????

  

 

          Verstärkung ist da, na dann ran an den Speck.......

 

 

 

Wir haben mit Caceres und Ciudad Real abgeklärt wer was am Dringendsten braucht,

packen es gezielt ein, schreiben es an und müssen es dann entsprechend in den Transporter laden.

Matratzen können alle gebrauchen, die teilen wir auf.

Futter können auch alle gebrauchen, teilen wir auch.

Näpfe, Handtücher, Körbe und warme Decken braucht vor allem Ciudad Real

Steril und Verbandsmaterial teilen wir auf

Medikamente und Zecken/Flohmittel teilen wir auf

 

Hunde

Es wurden viele Hunde auf unserer HP vorgestellt 

Nicolina hat tagtäglich Emails übersetzt und hin und hergeschickt…….

eine unglaubliche Flut von Mails waren nötig

bis alle Info`s angekommen, verstanden, geklärt waren, bis die ganze Reise, die Daten,

die Zeiten, vereinbart waren. 

Bis die Hunde reserviert wurden und geklärt war welche Hunde,

wie vorbereitet werden…..welche Impfungen, kastrieren ja-nein, Blut- Tests, ….usw. ….

 

Wir haben Interessenten für Hunde aus Spanien, machen Abklärungen, Vorkontrollen,

führen Gespräche,  usw. usw.

Dann die nächtlichen Bildbetrachtungen mit Sonya, 

– die Bilder und Info`s der Hunde anschauen,

austauschen, warten, entscheiden wollen und doch nicht können……  Stunden……tagelang……

für welche Hunde sich entscheiden…damit sie vorbereitet werden können………

 

Der Versuch für einige andere Tierschutzorganisationen Hunde mitzubringen ist aufwendig.

Zwei Organisationen haben gar nicht reagiert.

Eine Organisation die Hunde in Spanien haben die schon reisefertig sind, haben erst zugesagt

das wir mehrere Hunde für sie mitbringen können, dann wollten sie doch einen eigenen Transport

organisieren, dann sollten wir nur wenige Hunde für sie bringen und eine klare Angabe haben wir

bis heute nicht.

Eine Tierschützerin aus der Schweiz ist sehr dankbar für unser Angebot, da sie gerade

mit 3  vorbereiteten Hunden „sitzen gelassen“ worden ist. Der Transport war geplant,

die Familien warten auf die Hunde, aber sie wurden dann nicht mitgenommen……

 

Fahrt - Vorbereitung

Langsam müssen wir uns auch Gedanken machen was wir noch alles besorgen müssen,

was wir für die Fahrt so brauchen, was wir wie packen, damit wir es auch auf der Rückfahrt

parat haben…….von Spanngurten, über Benzinkanister, wie viele Transportboxen wir brauchen

für die Rückreise, welche Grössen in etwa…….

Wasser, Näpfe für die Hunde auf der Rückfahrt, Tücher die wir bei der Rückreise brauchen

um den Transportraum zu befeuchten, Tücher/ Decken für in die Transportboxen, ….u.v.m……

Viele Halsbänder, Geschirre um es den Hunden die wir mitbringen anpassen zu können, Leinen,

„Einmalanziehkleidung“ richten, denn je nachdem wo wir noch reingehen,

oder in bestimmten Teilen der Zwinger waren, ist es besser die Kleidung danach zu entsorgen

oder in Plastiktüten zu verpacken, ……..

 

Handy`s  aufladen, unser einziges Kommunikationsmittel mit Zuhause……

Notfallset ( verschiedene homöopathische Mittel für die Hunde für die Rückreise,

Mittel gegen Reiseübelkeit, Verbandszeug, Notfalltropfen…

da werden wir von Irene und Karin Kuhn grosszügig unterstützt und beraten.

Wir werden für die Hunde auf der Rückfahrt einsetzen was geht, um ihnen die Reise zu erleichtern.

(Homöopathie, Bachblüten, Farben, Essenzen……) und wir werden es natürlich auch für uns

einsetzen J  Ich hab vor einigen Tagen Sonya schon so ein Notfalldrop in den Mund geschoben,

kurz darauf habe ich auf der Verpackung gesehen das es für Hunde ist…… spuck…..

dann gab`s halt  Notfalltropfen J

Mit den Routenplanern habe ich mich inzwischen wieder angefreundet, und die Etappen bestimmt,

die Routen hin- und zurück geplant, mit dem Versuch auf der Hinfahrt so wenig Autobahngebühren

zu zahlen wie möglich und auf der Rückfahrt so schnell wie möglich zu sein…..

den ungefähren Zeitplan erstellt….. die Praxis wird es zeigen J

 

Fahrplan

Wir fahren am Montag 15.9. spät abends los, fahren die Nacht durch, bis Burgos in Spanien

und übernachten dort. Am Mittwoch fahren wir nach Caceres und bleiben dort bis Freitag.

Am Freitag  morgen fahren wir nach Ciudad Real verbringen den Tag im Tierheim und

bleiben bis Samstag.

Am Samstag morgen laden wir die Hunde von Ciudad Real ein, fahren nach Caceres um die Hunde

von dort abzuholen. Dann machen wir uns auf die Heimfahrt.

Unterwegs werden wir uns treffen um die Hunde für die Schweiz einzuladen.

 

Einige Zahlen:

Hinfahrt:     Bantzenheim –  Caceres

Montag – Dienstag:  ca. 1300 km ~ 23 Std. (kaum Autobahn) 

                                bis 1. Übernachtung bei Burgos

Mittwoch:                Burgos bis Caceres ca. 500 km  ~ 5 Std.

Freitag:                   Caceres - Ciudad Real   ca. 6 Stunden

 

Rückfahrt:  Ciudad Real – Caceres -  Bantzenheim

Samstag morgen Abfahrt von Ciudad Real  4.15  Uhr morgens

                           Ankunft in Caceres          8.30  Uhr

                           Abfahrt von Caceres        10.30  Uhr

Sonntag Ankunft  auf der Spikyranch       18 Uhr      

          ca.  2300 km  ~  38 Stunden unterwegs

   

Hundebetreuung auf der Spikyranch

Musste schon früh organisiert sein, dank unseren Freunden, die bei unseren Hunden wohnen

bis wir zurück sind, können Sonya und ich gemeinsam fahren.

 

   


Reisebericht  Caceres-Ciduad-Real

              16. – 21. September 08   



16.9.08 Abfahrt 04.30 Uhr

 

.......uff.........GESCHAFFT !

wir haben den Sprinter 311, 3,5 Tonnen,

bis unters Dach geladen, jede kleinste Lücke ausgefüllt.  

        

      

                           

 

   

 

 Nun, was sollen wir sagen, unsere Reise begann nicht sonderlich erfolgreich,

jedenfalls die ersten 1000 KM !

Madame Tom Tom (Sonyas Navitante)  fuhr schon mal ganz anders, als ich es wochenlang 

ausgerechnet und geplant hatte. Dann wurden einige Strassen einfach weggebaut,

die Sonya bisher fuhr........

Nun, da wir ja unbedingt Autobahngebühren sparen wollten, gaben wir Madame TomTom 

die Route ohne Autobahn an und sie führte uns......durch die schönsten Gegenden Frankreichs...

die bergigsten Routen, die kleinsten Strassen,……

irgendwie hat sie nicht gesehen was für ein grosses Auto wir da haben......

So standen wir irgendwann in den Reben, am Hang und es ging weder vor noch zurück.........

Dank Sonyas Erfahrung mit solchen Sch......Situationen quälte sie den armen Sprinter hin und her,

 vor und zurück, kurz an den Abgrund.....und er drehte sich, Kupplungstinkend......

doch noch in die richtige Richtung.

Cool wie sie das machte.......das sie Schiss hatte, sagte sie mir erst hinterher........

( Oh ja, ich hatte die Hose gestrichen voll und es war mir danach so was von schlecht..).


Nachdem wir etwa 3 Stunden in der Pampa tuckerten, irgendwie nicht vom Fleck kamen,

entschlossen wir uns doch auf die Autobahn zurück zu kehren.....na ja,.......war ein Versuch....

dann endlich mal Gas geben........endlos war die Fahrt......endlos.....

Ich freute mich ja so sehr darüber, das wir auf dieser Route direkt am Meer entlang fahren.....

doch da wir zeitlich etwas Verspätung hatten so ca. 5 Stunden,

kamen wir in der Dunkelheit dahin wo das Meer sein soll…….

Sonya sagte, ich soll das Fenster öffnen und hoffen, das ich es wenigstens riechen kann.

Was für eine IdeeJ.....


Nach Mitternacht, wir glaubten schon gar nicht mehr an ein Bett in dieser Nacht...

Die Rettung um 3.45 Uhr morgens, nach fast 24 Stunden im Sprinter,

kamen wir am Hotel in Spanien an. Sahen die Betten, liessen uns fallen und weg waren wir.....

Das ging schneller als die Augen zu gingen......

Morgens als wir aufstanden sahen wir wo wir eigentlich sind, mitten in der Wüste........

echt, es staubte nur kilometerweit....

   

Nach einem schnellen Kaffee ging es weiter,

ca. 5 Stunden Fahrt (meinte Madame TomTom) nach Caceres.

 

Ankunft Caceres Mittwoch 17.9.   17.30 Uhr

 

Die Fahrt ging recht gut, keine Zwischenfälle, Madame TomTom schaffte es

uns den rechten Weg zu führen, zum Glück, sie hatte von Gestern Einiges wieder gut zu machen....

und das tat sie auch, denn...    es gab nicht mehr dieselben Strassen wie letztes Jahr ! 

Sonya ganz verzweifelt   Ups, wo ist denn die Strasse, ich bin doch hier immer durch gefahren

Strasse weg, plattgewalzt ! Umleitung, neuer Weg, neuer Kreisverkehr Umleitung…..

und Madame TomTom schwatzte ununterbrochen auf uns ein, bis zum Ziel.

DANKE ! wir werden dich wieder mit nach Hause nehmen :-)

 

Da Sonya schon einige Male hier in Caceres war konnte sie sich gut orientieren

wo die Strasse gewesen sein muss und in welche Richtung wir sollten.

 

ANGEKOMMEN !!!

Natürlich war das aller erste...... rein zu den Hunden….. ach je.

Sie wussten alle warum wir kommen, sie kamen um sich zu zeigen,

ausser denen die bereits aufgegeben haben.

Es ist jedes Mal eine  Erfahrung die einem das Herz bluten lässt.

   

    

   

 

 

                                

  

 

                          

   

 

     

     

 

 

     

     

 

 

    Wir lernten die kennen, die wir mitnehmen, da standen bereit,

    Senior Iki, freudig erwartet er uns (meinte man jedenfalls),

  

   

 

   der kleine Dingo,

  

   Itvina, poah, was für ein Riesenbaby

  

  und wir sahen

   Tropi, nach 2 Minuten war klar, Tropi kommt mit, voller Energie und Lebensfreude und

   viiiieeel Liebe in sich oh schmelz.  

    

   

Isabel, unsere Gastgeberin und Tierschutz-Freundin zeigte uns noch ein paar arme Welpen,

die uuunbedingt hier raus müssen......

und da war sie,

die Kleinste, Ängstlichste und Süsseste und Bezauberndste und überhaupt, sie kommt auch mit.....

  

  Wir mussten kein Wort sprechen unsere Blicke sagten ALLES !

   Isabel grinste nur und sagte das hätte sie schon vorher gewusst...... J

 

dann sahen wir die anderen.........

 

das schreiben wir zusammengefasst, sonst ist es nicht zum aushalten, sorry.....


Eine Hündin, gestern kastriert, liegt jetzt mit zugebundenem Maul im dunklen Betonzwinger.

Hatte in ihrer Angst geschnappt. Sonst sei sie eine ganz liebe Hündin gewesen, freundlich,

keinerlei schnappen oder so. Erst jetzt in dieser Erfahrung. Da liegt sie auf dem Boden,

bekommt keine Schmerzmittel mehr.  


Eine kleine junge Hündin, kläfft ununterbrochen, unruhig, gestresst,

um Aufmerksamkeit kämpfend, hält ihre Situation, das eingesperrt sein und getrennt sein

von den Menschen ausserhalb des Zwingers kaum aus. total aufgeregt, ohne Ende.

 

Eine kleine Dackeldame, sie war kurz vor der Geburt ihrer Welpen, als sie hierher kam.

Sie wurde kastriert und ihre Babies rausgenommen (getötet). Sie ist sehr traurig, ruhig,

abgelöschter Blick, Angst vor Menschen, lässt sich nicht anfassen.

Sie ist sehr in sich zurückgezogen.  

  

 


Zwei Geschwister, ca. 5-6 Monate jung, sind seit April hier, hatten noch 5 Geschwister,

die alle irgendwohin vermittelt wurden. Die beiden zurückgebliebenen sind sehr ruhig, traurig,

als haben sie aufgegeben, er nimmt noch Kontakt auf, lässt sich streicheln.

Sie steht nicht mal mehr auf. Wenn, dann bewegen sie sich langsam, ohne Motivation,

keinerlei Junghundverhalten. Einmal ganz kurze Spieleinlage miteinander,

aber max. 2 Minuten, dann wurde wieder hingelegt. Traurige Blicke,

keine Erwartung mehr an die Menschen.

                   

  

  Ein kleiner Hund wurde gestern im Strassengraben aufgefunden.

Zuerst dachte man er sei tot. Aber er lebte noch -  

Leben ist übertrieben, in einem sehr kritischen Zustand.

Hat Wunden am Körper. Verletzt und weggeworfen.

Wurde hier vom Tierarzt versorgt.

Ist jetzt in einem Schock Zustand, total verängstigt, unsicher, hat Schmerzen.

Er wirkt als habe er aufgegeben.

Es bricht einem das Herz.

  

   

       

Ein junger Hund, Staffmischling, wird keine Chance auf Vermittlung haben, das weiss er.

Erwartungslos und traurig über seine Situation hockt er einfach da.

hockt zusammen mit Leishmaniose kranken Hunden, kommt ja nicht mehr drauf an,

er wird sowieso nicht vermittelt werden…..

  

                

Ein brauner ganz lieber Labrador und ein Husky-Podenco-Mix, 

haben ausgebrochene Leishmaniose sie werden separat gehalten, 

bzw. je ein Hund ist bei ihnen drin, die sowieso keine Vermittlungschance haben :-(

So warten sie auf den Tod......

   

 

Dann haben wir die Sachspenden ausgeladen, die Freude bei Isabel und ihren Helferinnen

war riesengross, das wir soooooo viele Hilfsgüter mitgebracht haben

 

   

                                

   

   

   

                            

 

 

Donnerstag 18.9.

 

Heute erholen wir uns etwas von den Eindrücken, später am Nachmittag werden wir

wieder zu den Hunden gehen.

 

Wir sahen alle Hunde wieder.

 

Wir überlegten uns wie wir den Hunden hier so schnell etwas Gutes tun können.

Da wir eine Notreiseapotheke mit homöopathischen Mitteln bei uns hatten wurden wir

mit Einverständnis von Isabel aktiv.

Isabel ist sehr begeistert von den homöopathischen Mitteln !

 

Irene hat uns per Email beraten wie wir die homöopathische Notfallapotheke einsetzen können.

 

So gaben wir den Hunden die wir gestern beschrieben haben von den Mitteln,

die ihnen gut tun sollen. 

Ausser den beiden abgelöschten Welpen, sie liessen mich nicht an sich ran.

Und machten schon gar nicht den Mund auf.  

  

                         

Der verletzte Hund lag noch genau so da wie am Vortag. Regungslos. 

Sobald man ihn anfasst beginnt der ganze Körper zu zittern, er ist in einem so traurigen Zustand.

Isabel meint sie lässt ihn jetzt eine Woche einfach mal in Ruhe.

Ihm konnten wir Arnica Globuli geben und sie gibt ihm sogar  noch einige Tage weiter Arnica.

Auch die Notfalldrops für Hunde nahm Isabel dankbar an.  

 

   

                          

Wir hoffen sehr, das er es schafft und gesund wird und eine Familie findet !

   Da wir den Reisebericht später geschrieben haben, können wir hier

   einwenig Zukunft zeigen !

   Reo im Dez. 2008, er hat sich erholt und konnte in Spanien vermittelt werden

   

                       Reo Dez. 2008

 

 

  

Dann sahen wir die vielen Katzen und Katzenbabies. Verletzt, krank, misshandelt.

4 junge Katzen, die aufgefunden wurden mit gebrochenen und abgeschnittenen Schwänzen,

abgeschnittenen Barthaaren und unterernährt. Isabel hat sie aufgenommen.

Aber sie hat so viele Katzen das nicht alle überleben werden.

                    

  

  

 

    

  Wir entschliessen uns die 4 Geschwisterkatzen mitzunehmen.

 

 

Dann erlebten wir einen Abschied, Polvora eine Mastinmix Hündin wurde vor vielen Wochen

mit ihren Welpen aufgefunden und ins Tierheim gebracht.

Heute wurde der letzte Welpe abgeholt, er wird nach Deutschland gebracht, ist dort vermittelt.

Er wollte eigentlich nicht weggehen und wir mussten zu zweit das Riesenbaby ins Auto tragen.

 

Die Mutter und eine andere Hündin, die sich um die Welpen kümmerte, sahen dabei traurig zu.

So schlimm.....  

         

 

        

       

   

    Auch sie bekamen sofort ein paar Globuli reingeschoben die gegen den Trennungsschmerz

   helfen sollen.  

    

 

Uns kullerten die Tränen nur so runter.

 

Sie erzählten uns von Mortis, der über den Zaun geworfen wurde, sich dabei schwerst verletzte 

und voller Angst war. Er liess sich nicht anfassen, war panisch und biss um sich zu wehren. 

Inzwischen hat er Vertrauen gefasst und ist dankbar über jede Streicheleinheit.

                    

Insgesamt ist es nicht schön hier zu beobachten was so abläuft.

Mit den Hunden wird sehr grob umgegangen, obwohl die Mitarbeiter hier es nicht böse meinen,

sie packen und schleifen sie im Nacken, an den Backen im Gesicht, ziehen und zerren 

die Hunde an den Beinen irgendwohin oder nehmen die kleinen Hunde an der Pfote 

um sie so auf den Arm zu ziehen.

Die Hunde beschwichtigen ununterbrochen, zeigen klare Angstzeichen, weichen aus,

legen sich ständig auf den Rücken, doch die Menschen hier kennen diese ganze Körpersprache

nicht. Woher auch ??

Die Hunde werden ständig übergangen. Wir sassen da mit Tränen in den Augen,

doch wir haben uns auf die Zunge gebissen, denn ein Kommentar dazu würde bestimmt

als Angriff gesehen. Sie machen hier ihre Arbeit und das so gut wie es ihnen halt geht.

 

Das wirklich (und einzig) Schöne in Caceres ist der grosse Freilauf, in den die Hunde

täglich gelassen werden. Aus mehreren Zwingern werden die Hunde in den Freilauf gelassen

und dort können sie spielen rennen, schnuppern und Hund sein.

Sonya und ich sassen mitten rein und liessen uns von den Hunden anspringen, beschnuppern,

bepinkeln  -Sonya war ein sehr beliebtes Bäumchen J

(Anmerkung Sonya: Wenn es nur das gewesen wäre, sie verwechselten mich auch mit etwas Anderem,

ich konnte sie kaum von mir fernhalten ! Ob es wohl am Deo lag ??)

 

Die jungen Hunde waren nicht zu bremsen…..  

   

  

 Tropi ist nicht nur obersüss, er ist total aufgedreht, voller Energie und sooo verschmust.

 

Die Mastinwelpen, darunter Itvina,

uff…..rums bums da lagen wir…….

Hallo wir sind Itvina, Tivino und all die anderen…..uih das sind Haudegen….

aber sowas von knuffig…..da hat man eine Menge Hund in den Händen .  

  

  

 

 

  Nachdem wir erledigt, k.o., dreckig, stinkig und verpisst genug waren, holte uns Isabel

  um nach Hause zu gehn. Wahrscheinlich dachte sie wir müssen DRINGEND DUSCHENJ

 

Abends haben wir viel mit Isabel und ihrem Mann gesprochen.

Die Gastfreundschaft hier ist unglaublich grosszügig. Wir sind so willkommen

und dürfen einfach in ihrem Haus sein und uns wohl fühlen.

Isabel und ihr Mann arbeiten morgens früh, kommen am Nachmittag kurz nach Hause,

essen schnell und dann geht Isabel ins Tierheim und ihr Mann zum nächsten Job.

Abends spät sehen sie sich hier im Haus wieder, essen noch etwas und reden....

bis sie schlafen gehn. Es sind sehr lange Tage.

 

Das Tierheim - das Tierheim ist ja nun keine Tötungsstation mehr, aber - sie haben eine Auflage,

wenn sie mehr als 70 - 80 Hunde haben müssen sie Hunde einschläfern lassen.

Und Isabel und ihre Freunde müssen entscheiden welche Hunde getötet werden sollen.

Sie pflegt sie, päppelt sie auf, viele Hunde lernen wieder sich anfassen zu lassen und zu vertrauen,

Wunden heilen, und dann, der Befehl so und so viele Hunde müssen getötet werden.

Das ist eine unmenschliche Situation !

 

Geld, das Tierheim hat 12.000 Euro im Jahr zur Verfügung, für alles was gebraucht wird,

Futter, Tierarzt, Impfung, Chip, Untersuchungen, Medikamente, Kastrationen usw.

das sind gerade mal 12 - 14 Euro Maximum monatlich für jeden Hund,

die Katzen sind da noch gar nicht eingerechnet.

 

Brauchen würden sie mindestens das Doppelte, denn schon allein der Tierarzt

kostet jede Menge Geld.

Und der Tierarzt, gibt es sowas, er behandelt und behandelt und behandelt...

jeden Hund den Isabel anschleppt....und wartet geduldig auf das Geld, auf viel Geld,

unvorstellbare Summen, was für ein Einsatz !!!

Sie haben keine Chance mehr Geld zu bekommen, wofür auch ?

Die Haltung der Stadtverwaltung ist,

sie können die Hunde ja töten wenn es zu teuer wird.

 

Wie Isabel das aushält ? Es ist nicht zum aushalten, aber sie macht weiter, sie macht es,

den Tieren zuliebe. Sie macht es, weil sie jeden Tag etwas dazu beitragen kann

den Tieren etwas Gutes zu tun.

 

Sie hat einen sehr lieben Mann, Manuel, der sie enorm unterstützt,

er, ist wohl die tragende Kraft im Hintergrund.

 

Wir sind enorm betroffen und berührt und eines ist klar, wir wollen Isabel weiterhin helfen,

so gut wir können. Ihre Dankbarkeit und die Freude der Mitarbeiter im Tierheim

über unser Kommen und all das was wir mitgebracht haben, ist enorm.

Und Lohn für all unsere Mühe und Arbeit.

 

Leider kommen immer weniger Tierschützer aus Deutschland und Schweiz

um Hilfsgüter zu bringen. Das ist eine so wichtige Unterstützung, die wir Aufrecht erhalten wollen !

 

Freitag, 19.9.

 

11.00 Uhr Abfahrt von Caceres.

Vor uns ca. 4 Stunden Fahrt durch die trockenen, urchigen Gegenden.

Das Land ist wunderschön und wir erleben von morgens bis abends die Sonne Spaniens,

fantastico!

    

 

 

Aber wir sehn auch anderes…….. tote Hunde

die am Strassenrand liegen, Hundekörper

schon lange am Verwesen, irgendwo festgebunden……..

 

     

       

  

 

Wir treffen uns mit Domi an einer Tankstelle, sie fährt mit uns direkt zum Tierheim.

Dort erwartet uns Anna, sie kam extra hierher, da sie Englisch spricht,

damit wir uns unterhalten können. Sie haben sich soviel Mühe gegeben unsere Ankunft

gut zu organisieren, das ist unglaublich.

 

 

 

Tierheim ?!!!!!!

Abgelegen, rundum Zigeunercamps….. Betonmauern, ein grosses Eisentor

und ein unglaublicher Gestank dringt durch das Tor.

Kaum ausgestiegen hören wir ein wahnsinns Gebell und Gejaule hinter den Mauern …..

Hinter dem grossen Eisentor ist ein Zwischenraum, der eigentlich die Schleusse sein sollte,

das man von den Hauptzwingern erst in diesen Bereich gehen kann, bevor die Haupttüre

geöffnet wird, als Sicherheitszone, damit kein Hund rausschlüpfen kann.

Doch in dieser Schleusse werden wir von ca. 30 völlig überdrehten Hunden umzingelt.

Hier sind die kleinen Hunde und Welpen untergebracht, weil sie in den Zwingern

bei den grossen Hunden zerbissen werden……  

 

      

       

       

       

 

Es ist nicht zu erfassen was sich da abspielt, die Hunde sind völlig ausser sich, sie bellen,

jaulen, winseln, schreien, springen an uns hoch, beissen in unsere Beine,

packen uns an den Ärmeln, reissen an den Kleidern, ein jeder im Kampf

um einwenig Aufmerksamkeit, ein kurzes Streicheln, einmal bemerkt werden…..

doch kaum sind wir alle drin, geht der Kampf los, die Hunde gehen aufeinander los,

bekämpfen sich, packen sich, beissen sich, drohen einander, jeder will vorne sein.

Eigentlich kann man gar keinen Überblick bekommen, es ist ein totales Chaos,

ein riesen Gewusel, ein beelendender Anblick, der verzweifelte Kampf

um einwenig Aufmerksamkeit. Welpen die völlig durchgedreht sind

und eigentlich nur überfordert von all dem was da abläuft,

einzelne Hunde machen eigenartige Bewegungen, zeigen absolut gestörte Verhaltensweisen,

andere sind nur auf Konfrontation, gegenüber jedem der nahe kommt,

andere haben weit aufgerissene Augen, hecheln, zittern, sie sind der Angst und dem Stress

total ausgeliefert. 

 

        

 

Wir betreten einige kleine Räume, Betonzimmer,

die eigentlich Untersuchungszimmer, WC und Waschküche sein sollten.

Doch es ist Operationsraum und Unterbringung der Hunde, hier haben sich die ängstlichen,

resignierten, schüchternen, zurück gezogen. Sie liegen irgendwo ins Eck gekauert,

unter und hinter der WC Schüssel verstecken sich Hunde, regungslos liegen sie dort.

Im Untersuchungszimmer steht ein kleiner Metalltisch, zwischen Hundekörben,

Decken und herumliegenden Hunden die sich nicht bewegen, hier wird operiert.

Im grössten Dreck.  

 

 

        

 

       

 

 

              

 

                                              

           

 

                                

 

Einige Hunde sind starr vor Angst, sie seien neu hier übersetzt uns Anna.

Reden können wir kaum, der Anblick verschlägt uns die Sprache,

wir können unsere Tränen nicht mehr zurückhalten.

 

Ich kann nur in den ersten Minuten Bilder machen, als alle Hunde da sind,

ist es mir nicht mehr möglich……

  

 

Auch der Lärm macht eine Verständigung unmöglich.

Es stinkt grauenhaft. Alles ist voller Kot, Urin und Erbrochenem.

Ein Welpe versucht schon die längste Zeit meine Schuhbändel zu erwischen,

zwanghaft hängt er sich an meine Füsse,….. wenn ich weiterlaufe kommt er in grossen Stress,

ständig gehen andere Hunde auf ihn los, er wird weggebissen, versucht sich wieder aufzurappeln

und an meine Schuhe zu kommen, wird wieder weggebissen, bleibt einen Moment regungslos

und schockiert liegen, muss dann aber wieder wie in einem Zwang zu meinen Schuhen kommen….

er ist getrieben davon, er kann gar nicht  anders….

Wieder lässt er sich weh machen, er schreit vor Schmerz auf und humpelt jetzt schon

zu meinen Schuhen, ich weiss nicht was ich machen soll. Bei Sonya klammern sich gleich

3 Hunde an ihre Beine und lassen nicht mehr los. Sie halten sich so fest,

das sie kaum gehen kann. Es gibt keine Möglichkeit einen Hund hier zu schützen,

ständig gibt es Raufereien und es wimmelt von Hunden, es ist auch nicht möglich

einen zu streicheln, schon hat man etwa 10 - 20 Hunde die sich an einem drücken,

sich zu einem drängeln, hochspringen. Runterknieen geht gar nicht,

da wird man völlig von ihnen erdrückt, überrannt, sie springen einem auf den Rücken,

die Schulter, packen einem an den Händen und sie tun weh, weil sie sehr grob zuschnappen.

Sie alle sind völlig überdreht, überfordert, in Stress, Angst, Panik, ……

kleine Hunde, junge Hunde, Welpen, 3 - 4 monatige Welpen, die hier ums Überleben kämpfen…..

die angegriffen, bedroht, weggestossen werden und wenn sie nicht aufgeben,

müssen sie mitmachen und sind dabei total überfordert……

 

Nun sollen wir uns durch die nächste Eisentüre drücken, die zum Innenhof führt.

Es ist fast unmöglich sich durch die kleinen Hunde zu manövrieren…..

sie werden dann von Mitarbeitern weggestossen, weggedrückt, weggeschrieen,

damit wir weiter können.  

Das Erlebnis gerade eben hat völlig gereicht, wir sind total fertig.

Doch genau so geht es weiter…… wir betreten den Innenhof,

der eigentlich der Zugang zu den Zwingern sein soll.

 

Doch auch dieser ist mit Hunden „gefüllt“, mittelgrosse und grosse Hunde,

so viele Hunde, wir können das alles gar nicht mehr aufnehmen…….

Irgendwann verstehe ich die Worte von Anna wieder, das Tierheim ist für 80-100 Hunde gebaut

und sie haben im Moment ca. 200 Hunde hier……dann werden noch einige Zwinger geöffnet,

die Hunde stürmen heraus, einige kommen sofort um sich an uns zu hängen,

andere stürzen sich auf die Kothaufen die überall herumliegen und fressen sie gierig,

sie haben so sehr Hunger……. Die meisten Hunde sind viel zu dünn…… und es geht keine

2 Minuten, da gibt es Raufereien, Beissereien, und das wiederholt sich ständig……..

die Hunde gehen aufeinander los, wegen uns, wegen Nähe, wegen Streicheleinheiten,

wegen Aufmerksamkeit, wegen Kothaufen die sie fressen,……

es hat schon sooo viele Hunde im Innenhof,

doch in jedem Zwinger an dem wir vorbeilaufen hat es weitere Hunde drin…..

4 – 6 Hunde pro Zwinger, ca. 40 Zwinger, es ist schrecklich……  

       

     

  

In den hintersten Zwingern, sitzen leishmaniosekranke Hunde, und ich entdecke Atalaya,

sie kannte ich von den Mails und Bildern die uns geschickt wurde, im allerhintersten Zwinger,

wann kommt da mal jemand vorbei ????? Sie sieht so unglaublich traurig aus……

 

    

 

Orion, ein Podencomix, stellt sich immer wieder vor Sonya, er will nicht weichen

und bleibt ständig in ihrer Nähe….  

 

Auch ein Galgo lässt langsam Nähe zu

      

   

 

     Roberto bleibt lange in seinem Korb und traut sich nicht heraus.  

     

 

Später kommen er und Zipi und stellen sich vor, sie bleiben sofort in unserer Nähe

und lassen sich streicheln, schauen mit ganz lieben hoffnungsvollen Augen,

suchen immer wieder den Blickkontakt und lassen uns nicht mehr aus den Augen.  

 

      

                                                                                                                      Zipi

      

 

      Zipi und Roberto begleiten uns von jetzt an durch das ganze Areal

        

 

  

Brandy, wir entdecken diesen kleinen Kerl, der ständig versucht zu einem durchzudringen

und die Schuhe zu lecken, doch er wird dauernd weggestossen, weg gedrückt, weg gebissen….  

        

 

 

Ein kleiner schwarzer Hund sitzt zitternd, mit dem Kopf wackelnd neben einem Zwinger,

er hat furchtbare Angst. Als er sich wieder bewegen kann, sucht er ständig Schutz bei uns

und schreit um Hilfe. Anna sagt sie sei neu hier …… ja, und alle gehen auf sie los.

Sie wird ständig geschnappt und bedroht, darf gar nichts und sitzt immer wieder zitternd,

wie in einem Schock, mit wackelndem Kopf, regungslos da…..

Sonya hat sie sofort ins Herz geschlossen, sie tut einem so sehr leid…….  

      

 

Tyson, der braune Labrador, unter all den Hunden, er verhält sich sehr lieb,

lässt sich gerne streicheln wird aber ständig weggedrängt, bedroht……

er ist viel zu dünn und er hat Bisswunden am Körper…….  

         

Tequila, wir sehen ihn in der Menge, doch er ist sehr scheu, kommt nicht zu uns,

er wagt sich nicht näher zu kommen und weicht den Hunden die vorne dabei sein wollen lieber aus.

Er ist so ein süsser Kerl, viel kleiner als ich dachte…..  

Fiesta, hinten, ganz hinten in ihrem Zwinger sitzt sie……..und dort bleibt sie auch.

Sie traut sich nicht näher zu kommen.

 

In all dem Chaos nehmen wir erst langsam die einzelnen Hunde wahr

und das ist nicht zu ertragen……diese Blicke….diese Augen…..

Angst…Panik….Verachtung…..Hass…..Drohen….Bitten…..Betteln….Verzweiflung…..

Schreien….Winseln…..Resignation……Trauer…..

 

Es gab Hunde die bettelten, sie versuchten ihre Pfoten und Schnauzen aus den Zwingerstäben

zu drücken, so weit es nur geht, damit wir sie bemerken……  

      

      

                                     

       

             

 

             

 

          

                                        

   

        

          

          

        

 

 

Ein Welpe in einem Zwinger, schrie unglaublich, er schrie mit weit aufgerissenem Maul

und stand auf seine Hinterbeine um grösser zu sein, um beachtet zu werden,

er war so sehr verzweifelt…..Sonya konnte Ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.

 

       

                                        Diese Schreie und dieser Blick.

(Sonya:  Ich weine heute noch wenn ich das Bild sehe.

Diese Schreie werde ich NIE mehr vergessen können - sie begleiten mich,)

       

       

 

       

         

       

           

       

 

                               

        

    

Eine Hündin hochtragend, kurz vor der Geburt, versteckt sich sofort im hintersten Teil des Zwingers

Angst und Verachtung in ihrem Blick…….sie kam, wie viele Hunde hier aus einer Rehala,

misshandelt, missbraucht, halbtot ausgesetzt…….

Sie lässt keinen Menschen mehr an sich heran……

   

Rehala`s sind die Verschläge in denen die Jäger ihre Hunde unterbringen,

so lange sie diese nicht brauchen. Meist viel zu enge, dunkle Schuppen, Löcher, Keller, Garagen,

die mit Hunden vollgestopft werden. Oder sie werden an kurzer Kette angebunden.

So müssen sie aushalten, bis sie zur Jagdsaison wieder rausgeholt werden,

halb verhungert, krank, manche überleben nicht, werden von den anderen Hunden angegriffen,

fressen sich gegenseitig auf.

In diesen Zuständen werden Hündinnen läufig, Rüden kämpfen gegeneinander,

Hündinnen gebären ihre Jungen, die dann meist getötet werden.

Es ist ein monatelanger Überlebenskampf auf engstem Raum.

Die Überlebenden „dürfen“ dann jagen gehen sich verausgaben,

ihre letzten Kräfte für den Jäger geben, um dann am Ende der Jagdsaison,

wieder im Verschlag zu vegetieren, oder getötet zu werden.

      

     

      

 

Hunde die Menschen mit Verachtung ansehen,

Hunde die nichts mehr von Menschen erwarten,

Hunde deren Blick leer ist, deren Körper keinerlei Leben mehr zeigt,

Hunde die sich wegdrehen wenn sich Menschen nähern,

nichts mehr mit Menschen zu tun haben wollen,

wieviel unsagbares Leid müssen sie erfahren haben……

diese Hunde machten mir so sehr zu schaffen,

die nichts mehr erwarten, nichts wollen, ihr Vertrauen – ihre Lebensfreude verloren haben,

warten in den schrecklichen Betonzwingern

auf nichts mehr - nur noch auf den Tod.

   

     

   

       

       

 

       

 

       

    

Es gab Hunde die lagen regungslos mitten in dem ganzen Gewusel und Lärm,

wir dachten zuerst sie sind tot, sie lagen nur noch da,

für sie lohnt es sich nicht mal mehr aufzustehn…..  

       

     

     

     

      

    

                      

    

   

Hunde mit Verletzungen, offenen Wunden…..

Schusswunden, abgeschnittenen Ohren oder Schwänzen, ausgestochenen Augen.  

Krank, alt, behindert.

 

      

      

      

     

 

     

      

Hunde voller Aggression, schäumten vor angestauter Energie und Wut…..

Die fasst kein Mensch mehr an, zu denen geht niemals mehr jemand rein,. …..

verurteilt den Rest ihres Lebens in diesem Betonbunker zu verbringen…….

in diesem Lärm und Gestank…..ohne jemals mehr gestreichelt zu werden…..

 

Hunde voller Traurigkeit, endloser Traurigkeit……

         

     

       

   

Was machen nur all die Hunde hier…warum müssen sie hier sein……soviel Leid – soviel Not

 

Irgendwann sollen wir wieder nach draussen……keine Ahnung wieviel Zeit vergangen ist….

mir scheint es waren Stunden……

 

Es ist Zeit den Wagen auszuladen damit die Hilfsgüter noch verräumt werden können.

 

Der Weg nach draussen führt durch die Schleusse in der die kleinen Hunde

uns wieder an den Beinen hängen……..

 

Jetzt wird alles abgewürgt, alle Gefühle, alle Eindrücke müssen irgendwie abgestellt werden,

sonst müssen wir schreiend davon rennen….. aber wir funktionieren,

wir laden jetzt die Sachen aus die wir mitgebracht haben…..

 

Und dieser Moment ist unglaublich, den Blick von Domi und ihrer Mithelferin,

als wir den Wagen öffneten und sagten das alles für sie sei, ist unvergesslich……..

sie waren völlig überwältigt, das konnten sie nicht glauben, alles für sie……

               

     

Futter, so viel Futter, warme Decken,……Hundekörbe…….sie hatten riesen Freude,

sie wussten gar nicht wo anfangen und wohin mit all den vielen Sachen.

Sie kamen mit Einkaufswägen um sie zu beladen und die Sachen rein zu fahren…..

 

       

       

       

 

aber es war einfach zuviel, sie hatten gar nicht so viel Platz….. da rief Domi einen Freund an,

der kam mit seinem Lieferwagen und brachte einige Sachen mit Domi in eine Garage,

wo sie gelagert werden konnten. Sie waren alle so glücklich,

das tat uns in diesem Moment unglaublich gut.

   

 

       

 

      

 

Während Domi und ihre Freunde die Sachen im Tierheim verstauten,

richteten Sonya und ich den Transporter für die Fahrt morgen.

Wir bauten die mitgebrachten Transportboxen zusammen, stellten sie auf und fixierten sie,

so das sie für die Fahrt schon parat waren und wir nur noch die Hunde einladen mussten.

 

Während dieser Zeit hörten wir die Kämpfe und Schreie der Hunde hinter den Mauern.

Alle 2 -3  Minuten gingen Hunde aufeinander los – schreien – winseln – kreischen – jammern

– Gebell in allen Tönen – Angst – Schmerz – Aggression, es ist nicht zu ertragen.

Wir halten das fast nicht aus.

Wir beeilen uns damit es bald ein Ende hat, doch wir brauchen fast 3 Stunden vom Ausladen

bis zur Abfahrtbereitschaft.

3 Stunden lang alle paar Minuten Kämpfe…..

 

Es ist ca. 23 Uhr, das Auto ist parat, die Hilfsgüter verstaut, die Mitarbeiter haben begonnen

die Hunde zu waschen, die wir morgen mitnehmen werden.

Ich möchte noch mithelfen, Sonya kann nicht mehr – sie ist mit ihren Kräften am Ende,

sie bleibt im Wagen, und  weint sich die Hilfeschreie aus ihrer Seele.

Eigentlich könnte  ich das auch, aber ich hab den Drang noch irgendetwas tatkräftiges

tun zu müssen, ich muss doch noch etwas tun können !!!!!!!

Doch eigentlich ist es meine Verzweiflung – es nicht auszuhalten –

denn ich weiss das es hier nichts zu tun gibt, das etwas an der Not lindert –

ausser für die Hunde die wir mitnehmen.

 

Ich gehe noch mal mit Domi rein – da kommen wieder die kleinen Hunde angerannt,

springen, winseln, klammern, schnappen, rupfen, drängeln…….

Und da sind die kleinen Welpen die sich zuvor nicht trauten, sie schauen mich an,

betteln, winseln, suchen Schutz voller Angst und Verzweiflung

– eine kleine junge Hündin drückt sich ganz fest an meine Beine,

sie hebt ihr Pfötchen und schaut mich feste an – bitte bitte nehm mich mit ………

Ein kleiner Welpe, mit lustigen zotteligen Beinchen, steht still da,

schon die längste Zeit und schaut mich ununterbrochen an…….

Der Welpe der meine Schuhe nicht in Ruhe lassen kann kommt auch wieder

und er springt an mir hoch, als wisse er das es jetzt darauf ankommt, wer mitgenommen wird,

er lässt mich nicht in Ruhe, er hört nicht auf, er drückt sich an mich,

schaut mich immer wieder an und möchte zu mir hochspringen, er knabbert an meinen Händen,

bittet, bettelt….

 

Man muss sie doch auch mitnehmen, sie können doch nicht hier bleiben……..

dies hier ist die Hölle für einen Hund……

 

Und da sind sie, die wir in ein paar Stunden mitnehmen werden,

Domi und Carmen zählen noch mal auf, um ja alle richtig vorzubereiten,

Tequila, Ja

Fiesta, Ja

Brandy, Ja

Roberto -  Roberto ???? Nein, war nicht geplant, …..

Zipi – Zipi ??? Nein, ……

Tränen standen in Carmens Augen, Roberto Nein ????

Sie hatten so grosse Hoffnung das Roberto endlich hier raus kann…..

Ich konnte nicht mehr……diese Situation zerriss mich, und um mich die kleinen Hunde

die alle auch mitwollten…..

Das kleine Welpenmädchen das sich so an mich drückte, Schutz suchte,

noch immer ihr Pfötchen hob und den Augenkontakt nicht unterbrach…….

 

Ich muss hier raus………wir nehmen Hunde mit, wir nehmen mit was geht…..

wir nehmen Hunde mit,……

Doch die Zurückgelassenen, die mich mit grossen Augen ansehen, - und ich gehe raus –

die schwere Eisentüre schliesst sich hinter mir und lässt sie in ihrer Angst,

in ihrer grossen Not zurück

-         um Gottes Willen damit kann man nicht zurecht kommen……….  

 

 

 

Wir fahren zu Domi nach Hause, Sonya und mir steckt ein Kloss im Hals, uns ist übel,

wir finden keine Worte…………

Dann – ich weiss genau es ist die letzte Gelegenheit zu entscheiden ob wir nicht noch mehr Hunde

mitnehmen können.

Ich weiss das Zipi mit muss, ich kann nicht ohne ihn fahren, ich weiss nicht warum, aber es ist so….

Sonya geht es so mit der kleinen schwarzen Hündin, die kann nicht dort bleiben, sie muss mit…..

Und Roberto, er wartet schon so lange, er meint er darf mit, und Carmen dachte es auch…..

ihre Tränen…….

5Minuten vor Mitternacht.

Es ging nicht anders, wir mussten in diesem Moment Entscheidungen treffen…….

also schnell, bevor wir es uns noch mal überlegen.

Anhalten, Domi erklären sie soll Carmen anrufen, wir nehmen Zipi, Roberto,

und die kleine Schwarze noch mit………

Domi diskutierte mit zitternder Stimme voller Freude mit Carmen,

diese machte eine Nachtwaschaktion und war bis um 2 Uhr damit beschäftigt die Hunde vorzubereiten.

Sie wollten sie uns unbedingt frisch gewaschen und hübsch  mitgeben… was für ein Einsatz !

Sonya und ich redeten bis kurz nach 2 Uhr mit Domi und Anna……..

es gab soviel zu fragen und auszutauschen, wir mussten uns ja erst kennen lernen…….

 

Ciudad Real ist ein privates Tierheim, das nur begrenzt unterstützt wird.

Es hat zuwenig Mitarbeiter, zuwenig Geld, zuwenig Mittel und Möglichkeiten

um irgendetwas zu verbessern.

Sie gehen abends in Restaurants, um Essensreste für die Hunde zu sammeln,

sie versuchen Geld aufzutreiben um damit Tierarztkosten zu bezahlen,

sie alle die sich hier einsetzen haben grosse Probleme mit ihren Familien, Partnern, Eltern,

weil sie auf Unverständnis stossen, das sie sich so für Tiere einsetzen.

 

Die Stadt plant, eine Tötungsstation neben das Tierheim zu bauen,

was den Frauen grosse Angst macht.

 

Sie verausgaben sich völlig für die Hunde und können den vielen Hunden nie wirklich genügen.

Sie geben ihr Bestes und es reicht nie…….. Sie brauchen dringend Unterstützung,

sie brauchen Mittel, wie Hilfsgüter was den Hunden zugute kommt (Futter, warme Decken,

Medikamente ect.) und sie brauchen Hilfe indem Hunde dort rausgeholt werden.

Denn hier gibt es wenig Vermittlungschancen. Zumindest kaum an gute Orte.

Daher leiden sie so sehr für die Hunde die ein so liebes Wesen haben

und keiner nimmt sie mit in eine bessere Zukunft.

Sie sind so dankbar das wir hier sind, für alles was wir gebracht haben,

aber ganz besonders glücklich machen sie, die Hunde die wir mitnehmen.

 

 

Rückfahrt Samstag 20.9.

 

Um 3 Uhr sind wir aufgestanden, lagen knapp eine Stunde auf dem Bett.

Haben die Hunde abgeholt und sind kurz nach 4 Uhr von Ciudad Real losgefahren.

8.30 Uhr Ankunft in Caceres, dort konnten nochmal alle Hunde aus dem Auto steigen,

herumlaufen, rennen, spielen, oder einfach nur irgendwo liegen.

   

  

 

         Tyson                              

   

   

                                                                                                                                      Brandy

 

   

 

                             Senior Iki           Roberto                               Zipi                     

   

                                                Tequila / Sunny

   

 

                                                                                          Zipi

  

Das war für alle das letzte Mal ohne Leine laufen, bevor wir Zuhause ankommen.

Und dann mussten alle dazu gebracht werden sich in die Transportboxen setzen zu lassen.

Das war gar nicht so einfach.

Tequila versteckte sich unterm Transporter und wir brauchten fast 30 Minuten

bis wir ihn anlocken konnten.

Brandy rannte unruhig herum und wollte sich gar nicht hochheben lassen.

Charmed war sehr ängstlich und bewegte sich kaum.

Roberto und Zipi liessen alles geschehen und verhielten sich sehr lieb und vertrauensvoll.

Auch den 4 Katzen haben wir weiche, warme Transportboxen vorbereitet.

Sie werden es lange aushalten müssen.

 

Abfahrt von Caceres um 10.30 Uhr

Kurz vor Madrid noch 2 Hunde mitgenommen, die auf eine Fahrmöglichkeit in die

Schweiz gewartet haben, auf die dort schon eine Familie wartet :-)

   

                          

Wir haben unterwegs angehalten und die Hunde getränkt, 

und sind mit ihnen ein paar Schritte gelaufen.

Tequila lief keinen Schritt, er hatte zu grosse Angst. Er machte Pipi und blieb einfach nur stehen.

Roberto und Zipi liefen gerne etwas mit.

Tyson liess sich auch gut anleinen und freute sich über einen kurzen Spaziergang.

Charmed hatte allergrösste Angst, sie wurde von uns getragen, sie bewegte sich keinen Milimeter.

Die kleine schwarze Hündin, hob beim Spazieren das Bein, was uns veranlasste

etwas genauer nachzusehen und siehe da, sie war ein ER !

Somit wurde noch auf der Fahrt ein männlicher Name für sie … ähm…ihn, gesucht.

Zorrito soll er heissen.

Tropi war sehr freundlich und interessiert an allem.

Er wäre gerne noch viel länger spazieren gegangen und freute sich über all die anderen Hunde.

Senior Iki war sehr scheu, ruhig, machte keine Bewegung von sich aus,

liess sich aber ermutigen mitzulaufen.

Fiesta liess sich nicht anfassen, nicht aus der Box holen.

Itvina war sehr unsicher, auch sie bewegte sich keinen Schritt und ging sehr schnell

wieder Richtung Transportbox. Sie wollte da nicht mehr raus kommen.

Dingo war freundlich, lieb, liess alles mit sich machen, war sehr unsicher,

aber lief auch gerne mit spazieren.

Brandy war sehr unruhig und leckte uns ständig die Füsse ……

er kam sobald er aus der Box war in grossen Stress.

 

Die Fahrt war anstrengend und lang,

die letzten Stunden waren schlimm.

 

Sonntag 21.9.09  Ankunft um 18 Uhr

auf der Spikyranch

Wir wurden von vielen Menschen erwartet, freudig empfangen, in die Arme genommen

und feste gedrückt. Es war die Erleichterung zu spüren, das wir gesund

und mit den Hunden zurück gekommen sind.

 

Nach 39 Stunden auf den Beinen, davon 36 Stunden Rückfahrt, mit vielen Pipi-Pausen,

Möglichkeit zu Trinken und sich zu bewegen. Ist unsere Reise zu Ende.

 

Wir haben 15 Hunde und 4 Katzenbabies mitgebracht.

 

Die 4 Katzen werden auf der Spikyranch aufgepäppelt.

 

3 Hunde kamen über eine Schweizer Tierschützerin zu ihren neuen Familien,

 

3 Hunde kommen hier zu ihren neuen Familien (Itvina, Tequila und Fiesta)

 

1 Hund kommt in eine Pflegefamilie (Tyson)

 

8 Hunde sind  auf der Spikyranch ( Tropi, Dingo, Senior Iki, Charmed, Zipi, Roberto, Zorrito, Brandy )

 

Die Anteilnahme, die Freude an den Hunden die wir mitgebracht hatten, die lieben Worte,

das war so wertvoll nach all dem Erlebten.

Wir danken allen, die Vorbereitet, Organisiert und mitgeholfen haben, 

danke an alle die hier waren es tat unsere Seele gut das wir mit all dem nicht Alleine sind .  

                         

Auch unsere Hunde Zuhause, die uns sooo sehr gefehlt haben, hatten eine gute Zeit.

Sie wurden wunderbar betreut, hatten es richtig gut und es ist alles sehr gut gelaufen.

Wir sind so froh und dankbar dafür. Das war das Allerwichtigste,

sonst hätten wir diese Tour nicht machen können.

 

Manusch, die uns begleitet hat, war unglaublich. Für sie war es wichtig dabei zu sein,

sie hat uns mit ihrer Liebe und Kraft begleitet und uns einfach nur gut getan.

Sie hatte keinerlei Ansprüche, begab sich in jede Situation ohne Probleme,

machte alles geduldig mit, war freundlich zu den Menschen und Hunden. Einfach nur lieb.

 

 

DANK

Das viele Menschen an uns gedacht haben, war spürbar. Die Zeichen, Emails, SMS,

die mentale Kraft und Liebe die uns geschickt wurden, die zwei TigeraugenEngel,

all das hat uns spürbar begleitet, uns durchgetragen. Es ist sehr Vieles so gut gelaufen,

das ist bei einer solchen Tour nicht selbstverständlich !

Wir haben Menschen, die uns angeboten haben, das wir über unsere Erlebnisse

mit ihnen sprechen können, wenn wir das Bedürfnis haben, wenn wir sie brauchen,

sind sie für uns da. Das ist unglaublich wertvoll.

 

Die Menschen die wir in Spanien kennen lernten, die sich für die Hunde einsetzen, sind so toll.

Sie haben sich enorme Mühe gegeben uns zu empfangen, haben ein Zimmer hergerichtet

in dem wir schlafen konnten, waren gastfreundlich und grosszügig.

Sie haben grossen Einsatz geleistet und sich enorm über die vielen Sachspenden gefreut.

Und sie freuten sich über jeden Hund den wir mitgenommen haben.

Sie waren sehr sehr dankbar, für all unsere Hilfe und darüber dass uns so viele Menschen

unterstützen die diese Reise möglich machten.

 

Der Tag danach

Natürlich haben wir mehr Hunde mitgebracht als geplant, wir konnten nicht ohne sie abfahren.

Es hatte noch genug andere, die darum gebettelt haben sie aus diesem Horror zu holen

und die wir zurück gelassen haben. Die Bilder der Hunde sind ständig in uns,

quälen uns tagsüber und lassen uns im Moment nachts nicht ruhig schlafen.

Noch lässt sich alles etwas "runterdrücken" um nicht nur zu heulen, es gibt viel zu tun

und die Hunde halten uns auf Trab, so gibt es genug Ablenkung.

Aber es wird alles irgendwann aufbrechen, das muss so sein.

Wir wissen es ja.

 

Wir sind auch nicht ganz sicher, ob wir unser Haus in ein paar Wochen noch haben werden,

oder ob sie es nun auffressen, abreisen, wegknabbern, sie haben schon damit begonnen.........

Wir werden sehn.

Jedenfalls schlafen seit gestern alle in einem warmen Bettchen, haben regelmässig Futter

und es wird ihnen niemand mehr etwas tun!!!

 

Man merkt den Tieren ihre Erfahrungen an, sie zucken bei jeder Handbewegung zusammen,

ducken sich, weichen aus oder lassen sich auch nicht gerne anfassen.

Sie haben Verhaltensstörungen, Tics, Stereotypien.

Doch wenn sie merken das Streicheleinheiten folgen, geniessen sie es.

Wir haben nur grad zuwenig Hände :-)

Die Jungen sind etwas unbeschwerter, aufgedreht und voller Energie.

Die Katzen sind erstaunlich zutraulich, verschmust und sie fressen ohne Ende…..

Es geht ab auf der Spikyranch.......

    

   

Unsere Hunde sind alle etwas gefordert mit den neuen Hunden,

sie haben schon alle kennen gelernt und auch akzeptiert, es gibt keine Probleme untereinander.

Wir müssen nur das Haus wieder etwas einteilen, einzelne Bereiche machen,

wo sich kleine Hundegruppen aufhalten, sodass es nicht zuviel wird,

und auch alle zur Ruhe kommen können. Im Garten können sie dann ja alle miteinander toben.

 

Nun hoffen wir, das all unsere Schützlinge

sich gut erholen und ein neues, schönes Leben beginnen können,

das sie bald liebe Familien finden und wir sie in ein richtiges Zuhause begleiten können.

      

 

                         Fiesta, bei der Ankunft, doch leider hat sie Ihr Zuhause nicht

                        lange erleben dürfen.  In Gedenken FIESTA

       

     

 

Zukunftsplanung

Wir werden wieder eine Tour nach Spanien machen. Unser Ziel ist es noch mehr Sachspenden

und  Geld zu sammeln damit wir wieder helfen können. Für tierärztliche Untersuchungen

oder lebenswichtige Operationen, das es für mehr Futter reicht .

Es braucht nicht viel um zu helfen.

Wir haben die Möglichkeit etwas zu tun.

Und jeder der diesen Reisebericht gelesen hat weiss jetzt was es braucht.

Bitte klammert Euch an uns wie die Hunde und helft mit die traurigen Augen zum Leuchten

zu bringen und die Schreie der Hunde zu verstummen, die Wunden zu Heilen.

Die Seelen sind gebrochen, aber wir sind eine Hoffnung für jeden Einzelnen der es schafft 

am Leben zu bleiben und aus der Not geholt wird. Jedes Leben zählt.

 

Vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe und Euer Vertrauen in unsere Arbeit .

Karin und Sonya