Interessantes Rund um Tiere

  Spiky`s  Infoseite      

  ..

.legen Sie sich doch mal auf die Couch...wo drückt denn  die Pfote.....

 

Übersicht Webseite

AKTUELLES

Home

Wir stellen uns vor

BILDERGALERIE  

Tiere die ein Zuhause suchen

Wie Sie helfen können 

Geschichten von Tieren

Tierschutz international

Tierschutzaktionen

Tierschutz-Reiseberichte

Interessantes 

rund um Tiere

Tod eines Haustieres   

In GEDENKEN

Handwerkstübli/Shop

Weitere Links

Kontakt

Unser Verein

Impressum

   
   
    Informationen über  Mittelmeerkrankheiten   und  heimische  Erkrankungen
   
_______________________________________________________________________________________
 
Vorbereitung des Tieres vor operativen Eingriffe mit Arnica Globuli

 

Um Tiere körperlich und psychisch für eine Operation gut vorzubereiten, haben wir gute Erfahrung mit 

Arnica C30 Globuli gemacht. Sie fördern die Heilung, Stärken und helfen bei Schock und Traumata zur Überwindung. 

Wir geben die Globuli schon 4-5 Tage vor der Operation und bis 8 - 10 Tage nach der Operation weiter. 

Dosierung:  3 Globuli in einem Schnapsglas mit Wasser auflösen und dem Hund ca. 2 ml davon eingeben

 Am besten geht das mit einer Plastikspritze OHNE NADEL!! (vom Tierarzt oder Apotheke), 

die Lösung in die Spritze aufziehen und dem Hund ins Maul spritzen. 

Manche Hunde schlabbern die Flüssigkeit auch direkt von der Spritze, wenn man es langsam gibt.

 

Am Tag der Operation, vor dem Eingriff  1 malig  Staphisagria C 200 Globuli geben.

Das ist eine ideale Kombination mit Arnica.

          

 

Nach einer Operation die Wunde schützen

 

es gibt vielerlei Möglichkeiten um einem Hund davon abzuhalten an der Wunde zu lecken.

Der Kreativität der Menschen ist dabei keine Grenzen gesetzt.

Üblich sind die Plastikkragen die es meist beim Tierarzt gibt. Für den Hund ist das meist eine zusätzliche Unsicherheit und

 Unannehmlichkeit. Anfangs schlägt er auch überall damit an, weil er den Abstand nicht abschätzen kann. 

Wer andere Mittel nutzen möchte, kann ein T-Shirt, Body, Badeanzug, Babybody u.a. umgestalten und dem Hund anziehen. 

Wir haben sogar ein Beispiel wo der Hund schon beim Tierarzt den Body mitbekommen hat, wie Fortschrittlich. 

Wir möchten Ihnen hier zwei Beispiele vorstellen......lachen ist erlaubt,....zum Nachahmen empfohlen.....

 

          

  Spikyranch Modell (Badeanzug)                 Modell aus der Schweiz (vom Tierarzt)

    

_______________________________________________________________________________________

 

 Igelhilfe  (Quelle: Tasso e.V.)

 

Viele Jahre lang galt: Wer im Spätherbst einen herumlaufenden kleinen Igel sieht, sollte ihn mitnehmen 

und zu Hause über den Winter bringen. 

Doch das muss man heutzutage differenzieren,  Igel sind robuster, als viele denken. 

Nur wenn das Tier erkennbar krank oder unterernährt ist, benötigt es menschliche Hilfe.

 Liegen die Außentemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt, haben sie auch gute Aussichten. 

Allerdings sollte ein Jungigel im November wenigstens 500 bis 600 Gramm wiegen, 

bevor er sich ohne die Gefahr des Verhungerns ins Winterquartier verabschieden kann. 

Solange draußen noch Insekten oder Würmer zu entdecken sind, ist die Speisekarte gefüllt. 

Dann sollte man den Igel seiner Wege ziehen lassen.

Wenn die Nahrungstiere der Igel seltener werden, hilft ein abendliches Zubrot zum ausreichenden Winterspeck: 

Zum Füttern eignet sich Dosenfutter für Katzen, vermischt mit Haferflocken, oder ungewürztes gegartes Rührei und Hack, empfiehlt Ulli Seewald, Vorsitzende von Pro Igel e.V. 

 Macht das Stacheltier einen eher jämmerlichen Eindruck, ist auffallend dünn und apathisch, 

dann sei Hilfe im Haus nötig. 

„Einen Igel zu Hause zu pflegen und überwintern zu lassen, erfordert Sachkenntnis, deshalb sollte man sich zunächst informieren !  Umfassende Erfahrung und Informationen finden Sie auf:    www.pro-igel.de

 

 

_______________________________________________________________________________________

 HUNDE-Haftpflichtversicherung !

JEDER HUNDEHALTER SOLLTE EINE HABEN, es kann so viel passieren und wenn man zu spät merkt, 

das man eine braucht kann schon viel Schaden und hohe Kosten enstanden sein.
      

_______________________________________________________________________________________

 

Bauchwickel mit Kamille, Fenchel, Kümmel


Die Bauchwickel kenne ich von meiner Arbeit durch die Anwendung bei Menschen. Ein altbewährtes Mittel, 

in regelmässiger oder gezielter Anwendung, wirkt durch die entsprechende Substanz und durch feuchte Wärme. 

Als der Tierarzt sagte wir könnten unserem Katzenbaby "Pico" nur von "Aussen" helfen um seinen Krämpfen, Verdauungsproblemen und geblähtem Bauch Linderung zu schaffen, fielen uns die warmen Wickel (nach Wegman/Hauschka) ein. (Korrekt heissen sie Bauchkompressen, doch da mir zur Erklärung das Bild eines Wickels einfacher scheint, werde ich diesen Ausdruck verwenden).


Anleitung für einen warmen Wickel:
Wirkung: Die Substanzen Kamille, Fenchel und Kümmel wirken beruhigend, entkrampfend und entblähend auf den Bauch (Magen-Darmbereich).
Material: Kamillenblüten oder Fenchel-oder Kümmelsamen (Mengenangabe: 1 Teelöffel auf 1/2 Liter Wasser), 

ein Wolltuch und Baumwolle oder Leinentücher, ein Flanelltuch oder anderes warmes Tuch, Wärmflasche, 

Sicherheitsnadeln, oder wie in unserem Fall, guten Klebestreifen


Vorgehen:
1. Aufguss/Tee: Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergiessen 2-3 Minuten ziehen lassen, absieben.
Fenchel- oder Kümmelsamen quetschen und mit kochendem Wasser übergiessen, 3 Minuten ziehen lassen oder
ganze Samen in kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen, 3 Minuten köcheln und 3 Minuten ziehen lassen, absieben.
2.Wickeltücher vorbereiten: Das Wolltuch, Baumwoll bzw. Leinentuch und Flanelltuch in passende Grösse schneiden, 

das es einmal um den Körper(Bauch) gewickelt werden kann. Für Pico haben wir Mini-Stücke geschnitten. 

Wolltuch und Baumwoll bzw. Leinentuch aufeinander legen. Diese Tücher nennen wir "Wickeltücher" und 

die gehören zusammen, Leinentuch ist Innen, kommt auf den Körper, Wolltuch ist darüber (aussen), 

so hält es die Wärme und der Wickel wird aussen nicht nass. Flanelltuch brauchen wir später.
Ein Baumwoll oder Leinentuch so zurecht schneiden, dass es in doppelter oder dreifacher Lage die Grösse des Bauches hat. Dieses Tuch nennen wir "Innentuch".
3. Nun legen wir das Innentuch in eine Schüssel und giessen den heissen Tee/Aufguss darüber. Wir wringen das Innentuch aus 

und prüfen die Temperatur (evt. am Pulsbereich der Unterhand, wie wenn wir den Schoppen/Tee für ein Baby testen 

damit es nicht zu heiss ist). Bis das Innentuch eine angenehme Wärme hat (lauwarm, ca. 36-38°C, nicht zu kühl und nicht zu heiss)
4. Wickel anlegen: Innentuch auf den Bauch legen und sofort die Wickeltücher um den Körper "wickeln", mit dem Leinentuch auf der Haut und dem Wolltuch aussen. So wird das Innentuch fixiert und warm gehalten. Hält unser "Patient" ruhig, 

kann man die Wickeltücher mit einer guten Sicherheitsnadel verschliessen. Falls dies zu gefährlich oder zu schwierig wird, 

kann man auch einen Klebestreifen nehmen. Der Wickel sollte fest am Körper anliegen ohne zu satt zu sein.
5. Einwirkzeit: Wickel 5 - 15 Minuten (bei Menschen 1/2 Stunde) anlassen
6. Warmes Tuch (Flanelltuch) mit Wärmflasche vorwärmen
7. Wickel abnehmen: Wickel abnehmen, schnell das vorgewärmte Tuch um den Körper (Bauch) wickeln und einige Zeit darin "eingepackt" lassen, damit der Körper nicht zu schnell auskühlt. Denn nach der feuchten Wärme friert man leicht.
8. Nun etwas nachruhen (wenn möglich) und warm halten.  

Wir konnten in den besten Zeiten den Wickel 10 Minuten an Pico lassen, dann wurde er unruhig. Aber bis es soweit war, 

musste er langsam daran gewöhnt werden. Anfangs streifte er den Wickel sofort wieder ab, dann ging alles von Vorne los. Manchmal blieb er 1 Minute, manchmal 5 Minuten dran. Sinnvoll wären sicher ab 5 Minuten, aber es soll ja nicht zur Qual werden.
Bei Pico kam ja noch dazu, da er Fell hatte, das dieses nass war und da durfte er auf keinen Fall frieren und ohne Schutz bleiben. Deshalb war es ganz besonders wichtig ihn warm zu halten. Oft hielten wir ihn einfach in unseren Händen in einem Tuch eingewickelt, oder legten ihn an unseren Körper. Wenn er in sein "Bettchen" gelegt wurde, dann wartete dort immer schon eine Wärmflasche unter dem Kissen, die ihn warm empfing und warm hielt (aufpassen, Wärmflasche nie zu heiss machen 

und immer noch ein Schutz darüber (Kissen, Decke...) - Tier (oder Baby/Kind) NIE direkt auf die Wärmflasche legen.

 Buchtip:

"Therapeutische Wickel und Kompressen" (Handbuch aus der Ita Wegman Klinik) Bücherempfehlung

 

_______________________________________________________________________________________

     

TTouch (Tellington-Touch-Methode)


Linda Tellington modifizierte die Feldenkrais-Methode, die bei Menschen zur Stärkung von körperlichen Fähigkeiten, 

zur Verbesserung des Lernvermögens, zur Rehabilitation nach Verletzungen und als sanfte Methode zur Schmerzlinderung, angewandt wird. Sie übersetzte die Anwendung und Auswirkung auf Tiere, machte Ihre ersten Erfahrungen mit Pferden 

und hatte einen solchen Erfolg, dass sie auch anderen Tieren damit helfen wollte. 

Ihre Methode entwickelte sich mit den unterschiedlichsten Tieren zu erfolgreichen Behandlungen. 

Sie arbeitet dabei mit
- ihren Händen (Behrührung=Touches), in kreisenden und streichenden Bewegungen an bestimmten Körperteilen.
- speziellen Techniken und Übungen zum Führen
- Hindernistraining


Sie wirkt damit beruhigend, wohltuend und gezielt auf Gesundheit, Verhalten und Wohlbefinden des Hundes ein. 

Ihre Methode hat sich bewährt bei Nervosität, Angst, Unsicherheit, Aggressivität, Hyperaktivität, Schmerzen, 

in der Rekonvaleszenz, hilft zur Entspannung, zur Stärkung der Konzentration und Lernfähigkeit, u.v.m. 

Es stärkt die Beziehung und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier und bereichert durch angenehme Berührung 

und einfache Techniken das Zusammenleben und gegenseitige Verständnis.  

 Buchtipp:

"Tellington-Training für Hunde" (siehe Bücherempfehlungen): Grundlagen, Entwicklung und Erfahrungen von Linda Tellington-Jones aufgeführt, die einzelnen Methoden und Techniken werden mit einzelnen Schritten und Bildern erklärt 

und es wird auch jeweils darauf hingewiesen welche Probleme, Schwierigkeiten oder Ziele damit angegangen werden können. 

Es gibt inzwischen auch Videos, Kurse und Ausbildungen, mehr darüber finden Sie unter: http://tteam-ttouch.com/  

 

Körperbänder


Was ist das? Eine einfache Hilfe für Hunde bei Angst, Stress, Unsicherheit..... 

Wir haben diese Anwendung aus den Trainingshilfen von Linda Tellington-Jones (Tellington-TTouch-Methode).


Was braucht man dazu? Dabei wird eine elastische Binde/Bandage, wie wir sie in der Apotheke kaufen können 

auf bestimmte Weise um den Körper des Hundes gelegt und festgemacht.


Anlegen des Bandes: Die Mitte des Bandes wird an der Brust des Hundes angelegt und die beiden Bandseiten von links 

und rechts über den Rücken gelegt und überkreuzt, dann die beiden Bandseiten unter dem Bauch überkreuzen, 

wieder zum Rücken hochziehen und auf dem Rücken die Enden der Bandseiten befestigen.


Wirkung des Bandes: Das Band intensiviert das Körpergefühl des Hundes und gibt ihm Sicherheit in seinen Bewegungen 

und letztlich auch in seinem Verhalten.


Bitte Beachten: Wie alles "NEUE", muss der Hund langsam daran gewöhnt werden und nicht erst in Stress-Situationen 

das Band anlegen. Ziehen Sie das Band in einer entspannten Situation an und loben Sie den Hund. 

Ziehen Sie es kurz darauf wieder ab. Das Wiederholen Sie einige Male. 

Wenn das Band für den Hund nicht (mehr) unangenehm scheint, lassen Sie es mal 1 Stunde an oder auf einem Spaziergang. Schauen Sie wie Ihr Hund darauf reagiert. 

Nur nach allmählicher Gewöhnung, merkt der Hund auch die positiven Wirkungen des Bandes. 

Und dann kann es auch in der bestimmten Stress-oder Unsicherheits-Situation seine Wirkung tun.

 

_______________________________________________________________________________________

 

 

 

 

nach oben