Caceres Aktuell

                                          2016:  Isabel und ihre Freunde kämpfen weiter für die Tiere

                                                         Dezember 2011 Traurig und unfassbar! 

                                                                  Perrera in  Caceres 

                                        - von einer Tötungsstation zu einem gut geführten Tierheim aufgebaut

                                        - von einzelnen tierlieben Menschen zu einem Verein gewachsen

                                        der in 12 Jahren über 5000 Tieren das Leben rettete und für sie eine Familie suchte           

                                        - eine gute internationale Zusammenarbeit aufbaute und Kontakt pflegte

                                        -  diese Menschen werden jetzt von der Stadt aus dem Tierheim weggeschickt

                     Das Schicksal der Hunde in Caceres ist ungewiss und löst viele Befürchtungen und Ängste aus

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                                                  Spendenbarometer  für Isabel

   

  

 

 Entwicklung und Aktionen: 

   

 Isabel gibt nicht auf, die Hunde und Katzen die sie ausgesetzt, verletzt auffindet, nimmt sie nach Hause.

 

 Gegen Misshandlungen an Tieren kämpft sie nach wie vor und holt Hunde und Katzen aus schlechter 

 Haltung oder zeigt die Täter an.

   

 Mit ihren Freunden kümmert sich Isabel weiterhin um die Tiere. 

 Die Tiere werden tierärztlich versorgt und sie kümmern sich liebevoll um sie.

 Was jetzt, ohne Tierheim, sehr schwierig ist, 

 weil sie alle arbeiten und die Tiere dann in ihren Wohnungen alleine zurücklassen müssen. 

 Was sie damit in Kauf nehmen ist enorm.  

 Um die Hunde in Pensionen unterzubringen bis zu einer Vermittlung können sie sich finanziell nicht leisten.

   Sie sind auf Spenden angewiesen um die Tierarztrechnungen zu bezahlen

 und darauf das die Tiere bald ein liebevolles Zuhause finden.

   

 Inzwischen sammeln sie weiter Geldspenden und suchen nach einem geeigneten Grundstück

 um ihr eigenes Tierheim aufbauen zu können. 

   

 Sie machen Aktionen um auf Tierleid aufmerksam zu machen, sie stellen sich und ihre Hunde vor

 suchen den Kontakt mit den Mitmenschen um ihnen zu zeigen das Tiere Lebewesen sind die Bedürfnisse haben,

 die gute, liebevolle Begleiter / Teil einer Familie sind.

   

 Plakate :  "Ein Sommer ohne ausgesetzt zu werden " 

   

 

 

 

 Aktion 2012: für 6,- Euro konnten die Menschen in einem Schlosspark ein Picknick

 geniessen und ihre Hunde mitbringen ! 

   

"Ein Picknick in Gesellschaft unserer besten Freunde " 

   

 

  

 Sie machen Märkte und verkaufen mit Hilfe von freiwilligen Helfern, selbstgemachte und gespendete Waren.

   

 

   

  Sie haben immer Hunde dabei, 

   

  um den Menschen ein anderes Bild von den Tieren zu vermitteln - und sie ihnen näher zu bringen,

   was oft auch gelingt :-)

 

   

   

 

   

 

   

 Sie machen auf sich aufmerksam, das sie sich für Tiere in Not einsetzen und ein neues Tierheim bauen wollen.

 Sie geben nicht auf !!!

   

  Am 4. August machten sie einen Aufruf:    Kastrations-Aktionen für Katzen

  Sie hatten dafür Geld gesammelt. 

  Sie fingen wilde Katzen ein, liessen sie kastrieren und machten die Menschen darauf

  aufmerksam ihre Tiere kastrieren zu lassen.

  

  

  

  Sie schreiben:

  Wir danken allen die uns unterstützen für ihr Vertrauen in uns. 

  Wir werden die maximal mögliche Anzahl Katzen kastrieren und konnten dafür 3000,- Euro reservieren.

  Die Katzen leben mit uns, um zu vermeiden das sie sich ungewollt vermehren, 

  und das Menschen die Katzen nicht wollen, sie vergiften oder andere unethische, illegale Möglichkeiten nutzen 

  um sie loszuwerden.

  Lasst uns dafür verantwortlich mit den eigenen Katzen sein und sie kastrieren.

   

 

    Aktionen in Schulen 

   

 

  In den letzten Monaten gab es insgesamt 20 Besuche in Schulen und Hochschulen, wurden Präsentationen 

  und Videos projiziert, Chatten mit Studenten, die Arbeit des Vereins ESO vorgestellt,

  über  Kindesmissbrauch, das Problem der Überbevölkerung 

  und die Bedeutung des verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren.

 

   Isabel und ihre Freunde engagieren sich für die Aufklärung gerade bei Kindern,

   um einen Weg zu finden, der Gewalt, auch gegen Tiere, vorbeugen zu können.

    

    26. Januar

   

Als Isabel erfährt das wir hier Geld für sie sammeln und es Menschen gibt, 

die helfen und sie unterstützen wollen schreibt sie:

 "Jede Geldspende ist sehr Willkommen, wir versuchen alles was uns möglich ist, 

um ein neues Grundstück zu erhalten.

Wenn wir Geld haben, möchten wir ein kleines Grundstück kaufen und Zwinger kaufen. 

Wir brauchen dafür natürlich Zeit und Geld.

Habt alle ganz herzlichen Dank für das Geld das Ihr spendet.

   

Wir helfen auch jetzt Hunden weiterhin, so gut es eben geht. 

Wenn wir Familien haben die Hunde aufnehmen.

Heute Abend retten wir einen Hund der getötet werden soll.

   

Ihr seht, wir hören nie auf, wir sind stark und gehen weiter.

Die Menschen hier haben so schlimme Dinge mit uns gemacht.

Wir haben 12 Jahre dafür gearbeitet, und jetzt.........

   

   

HILFE FÜR ISABEL 

   

Wir machen einen Spendenaufruf 

   

Bitte !!! Isabel und ihr Verein haben in den letzten Jahren über 50 000 Euro, von ihrem eigenen Geld

   

ausgegeben für die Versorgung  und tierärztliche Behandlung der Hunde. 

   

Isabel und ihre Freunde haben neben der Betreuung des Tierheims gearbeitet, 

   

und den grössten Teil  ihres Gehaltes für die Tiere gegeben. 

   

Für die eigentlich die Stadt hätte aufkommen müssen. Dieses Geld wird ihnen wohl kaum zurückbezahlt.

   

Jetzt braucht sie finanzielle Hilfe, um weitermachen zu können.

   

Jeder Euro hilft !!!!

   

                                                   

 1. Januar 2012

   

Isabel hat alle Hunde aus dem Tierheim holen können.  3 Hunde sind in Spanien auf einer Pflegestelle,

einige Hunde hat ein gutes, schönes Tierheim in Madrid  (ANAA) aufgenommen

und viele Hunde sind von verschiedenen Tierschutzorganisationen nach Deutschland oder Holland geholt worden.

Isabel und Ihre Freunde sind voller Traurigkeit und total erschöpft.

Sie haben so lange und so sehr gekämpft....

   

Das Tierheim geht an eine Organiation die die Tiere nach Italien bringt.

Italien, wo Tierschützer verzweifelt gegen die Hundehöllen kämpfen

in denen die Tiere unter unfassbaren Bedingungen untergebracht sind !

Siehe auch   Situation der Hunde in Italien

   

Und an die tiermedizinische Fakultät - die immer Tiere für ihre Versuche

und als Übungsopfer brauchen !!!

 

Was die Hunde und Katzen jetzt für eine Zukunft haben, können wir uns

nur schwer vorstellen.

 Wir hoffen sehr, das sie wieder Kraft und Mut finden um weiter zu machen.

 Die einzige Möglichkeit die es im Moment gibt, um Isabel und ihrem Verein zu helfen,

 ist Geld.

 Damit sie ein Grundstück kaufen können und ein eigenes Tierheim schaffen können.

 Das klingt jetzt nach sehr viel, aber es ist möglich !!!

 Wir kennen Menschen in Cadiz und in Andujar die das geschafft haben ! 

 Mit wenig eigenen Mitteln, mit finanziellen Spenden, haben sie mit Einsatz und Tatkraft

 Tierheime gebaut.

  

 

29. Dezember 2011

   

 

  Am 31. Dezember müssen Isabel und ihre Helfer aus dem Tierheim sein.

   

Isabel schreibt :

   

it's finished.

Today, at press, said that an Italian organization, which sends animals to Italy, and a new veterinary student organization,

will be in charge of the Kennel of City...

So we will go out,

and will start ,like the Phoenix Bird, we will look for a field and will try to build our own shelter.

And never never will stop.

Thanks to all people that helped us from Germany and all places,

all our dogs and cats now are safe

We hope in future will be in contact with you, we will need help always!

Thanks so much

 

 Es ist beendet.

Heute steht in der Presse das eine italienische Organisation, die Tiere nach Italien bringt und eine neue

Tierärztliche Studentenvereinigung, in Verantwortung für Zwinger der Stadt gestellt werden.

Nun gehen wir weg.

Wir beginnen, wie Phönix aus der Asche, wir suchen ein Grundstück und versuchen unser eigenes Tierheim

zu erbauen. Und wir werden nie nie aufhören.

Danke an alle Menschen die uns geholfen haben, in Deutschland und anderen Orten,

das unsere Hunde und Katzen jetzt sicher sind.

Wir hoffen das wir in Zukunft in Kontakt bleiben, wir werden immer Hilfe brauchen.

Vielen Dank

 

 

   

28. Dezember

   

 

  Mit Hilfe vieler Tierschutzorganisationen in Deutschland, Schweiz, Holland, 

kann Isabel ca. 70 Hunde aus dem Tierheim,  in Familien, Pflegefamilien 

oder Übergangsplätzen unterbringen, bevor sie das Tierheim verlassen muss.

               

 

Mitte Dezember:

 

In einer am vergangenen Donnerstag verabschiedeten Sitzung entschied der Gemeinderat

von Cáceres mit absoluter Mehrheit, dass die städtische Perrera von Cáceres ab 2012

für fährlich 50 000 € von der Veterinärmedizinischen Fakultät und nicht mehr von dem

Tierschutzverein Protectora de Animales de Cáceres geführt wird.

Der Verein hat die Perrera während der vergangenen 12 Jahre geleitet

und ist auf nationaler und internationaler Ebene hoch angesehen.

Die Gemeinde von Cáceres hat diesen Beschluss getroffen, obwohl die in der Perrera

angestellten Tierschützer bereit sind, für niedrigere Löhne zu arbeiten und wie bisher geschehen,

die enormen Tierarztkosten aus eigener Tasche zu bezahlen, etc.

Die Perrera konnte mit Hilfe dutzender von Freiwilligen die Hunde bestens versorgen,

regelmäßig zu Spaziergängen ausführen und zweimal täglich die Zwinger reinigen.

Die Perrera war ein Vorzeigemodell für ganz Spanien, es wurde nur in absoluten Notfällen Tiere eingeschläfert.

In den vergangenen 12 Jahren hat die Perrera ca. 5 000 Tiere aufgenommen und vermittelt.

Seit 15 Jahren setzt sich der Tierschutzverein für eine würdige Auffangstation ein, veranstaltet Aufklärungskampagnen und arbeitet mit Schulen zusammen. Die Tierschützer glauben nicht,

dass die Studenten der Fakultät so viel Zeit und Arbeit investieren werden wie die Tierfreunde,

dies an 365 Tagen im Jahr.

Die La Asociación Cacereña de Defensa y protección de los Animales, kurz ACDA, fragt sich nicht nur,

was mit den Tieren dort passieren wird, sondern auch, was mit den fünf Arbeitern geschieht

die ihre Arbeitsplätze verlieren und wann die Tierschützer die noch ausstehenden 52 000 € erhalten.

Diese Sorge ist berechtigt, denn obwohl die Fakultät für Veterinärmedizin von Cáceres mehr als 100 Krankengeschichten von Hunden, die in einem jämmerlichen Zustand aus der skandalträchtigen Perrera

von Olivenza befreit wurden kennen und wissen, was in der Perrera-Tötungsstation von Olivenza geschieht,

zeigen sie diese Vorkommnisse nicht an.

Es werden auch Befürchtungen geäussert, das die Hunde bei Übernahme der Fakultät für Veterinärmedizin,

dort zukünftig für Tierversuche verwendet werden !

 

 

Mitte bis Ende Dezember:

 

Das Schreiben das in vielen Ländern von Tierschützern als Protestbrief an die zuständige Behörde

geschickt wurde:

 

Liebe Tierschutzfreunde,

 

Über ein inoffizielles Medium wurde uns soeben mitgeteilt, das die Stättische Perrera dieses Jahr durch die Tierärztliche Fakultät geführt wird mit einer Zahlung von 50.000€. Anstatt durch die „Protectora de animales de Cáceres“ die bereits seit 11 Jahren erfolgreich tätig ist.

Die hervorragende Gemeinde von Cáçeres hat letztendlich diese Entscheidung getroffen, wissend, dass der Verein sich bereit erklärt hatte, die aktuelle Vereinbarung herunterzustufen. Die Arbeiter waren bereit auf ein Teil ihres Gehaltes zu verzichten und der Verein war bereit, die unzähligen Tierarztkosten, dem  persönlichen Einsatz, usw. ganz alleine zu tragen.

Bis jetzt, konnten unzählige Volontäre problemlos an uns heran treten, Hunde ausführen, Schulen kamen um die Perrera zu besuchen. Die Tiere wurden mit Würde und Liebe behandelt. Die Reinigung fand zweimal am Tag statt. Unzählige Anrufe wurden beantwortet, sowie unzählige Fahrten getätigt um Hunde einzufangen.

Es war eine Perrera die zum Modell geworden ist. Denn trotz der Mühe die wir für die Gemeinde auf uns genommen haben, haben wir keine Tiere unnötig eingeschläfert, außer das Tier war sehr Krank.

 Der Verein kämpft für das Wohl der Tiere seit mehr als 15 Jahren. Wir stehen für eine würdige Amtsführung, seit 2000. Tausende Hunde wurden adoptiert, tausende gingen nach Europa und sogar in die USA.

Wir zweifeln dass die getroffene Entscheidung, dies weiterhin gewährleistet. Wir glauben nicht das eine Bildungszentrum, denn das ist es schlussendlich, nicht 365 Tage im Jahr Hunde einsammelt. Wir glauben nicht das die Schüler auf ihre Ferien oder Feiern verzichten werden um den Misst aufzusammeln und die Perrera zu säubern. Wir glauben nicht dass die Professoren, Hochdotierten Dozenten, extra Stunden absolvieren um ein Krankes Tier zu pflegen.

Das ist ein enormer und enttäuschender Rückschlag!

Es lässt erahnen das die Stadt, die beabsichtigte eine Kulturelle Hauptstadt Europas zu werden, seine Verpflichtungen aus dem Auge verloren hat. Die Sensibilität und Verantwortung die eine moderne und transparente Stadt mit sich bringt und das sich an die Regeln zu halten hat.

Wir erbitten mit Nachdruck das sie ihr Vorhaben noch mal überdenken. Wir sind viele tausende Menschen die Tag für Tag dafür kämpfen das sich was ändert. Die Europäische Union ist im Wandel. Leider hat der Tierschutz in Spanien noch einen weiten Weg vor sich.