Mai 2009      Tashiba    März 2011

 

 Vernachlässigt in der Schweiz, sollte zum Schlachter                           glücklich und gesund auf der Weide 

 

Araberstute, geboren 27.4.2007

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März  2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2011

 

 

Ein neues Leben beginnt !!!!

 

 

Mega Schneesturm in den Bergen 

Ihr erstes  Mäntelchen  :-)

 

Tashiba konnte sich sehr gut in die Herde einleben, wurde gut aufgenommen, ohne Machtkämpfe

oder Verletzungen. Sie fühlt sich sichtbar wohl und geniesst ihr "neues Leben"

 

 

 

Ankunft in ihrem neuen Zuhause:

 

Tashiba ist dort sehr Willkommen und inzwischen der Liebling aller Besucher die dort

ein - und ausgehen.

 

   2010

 

Im Oktober 2010 fand Sonya die ideale "Robusthaltung" für Tashiba,

ein Ort mitten in den Bergen von Graubünden, liebevolle und kompetente Betreuung.

Tashiba zieht um.

 

 

 

 

  

 

Langsame Annäherung

 

Inzwischen ein gutes Team :-) 

   

Sonya und Tashiba

 

 

 

 Die Mimik stimmt auch schon überein :-)

 

Es wird spazieren gegangen um die Muskeln aufzubauen

 

und weiter therapiert

 

Es wurden mit der Zeit immer mehr Pferde in den Offenstall eingestellt, was öfter zu Verletzungen führten,

die sich die Pferde gegenseitig zufügten.

Da Tashiba eine der Untergeordneten Pferde war und sich nie wehren konnte,

trug sie öfter Verletzungen davon, einmal eine sehr schwere klaffende Wunde durch einen Hufschlag

die notfallmässig genäht werden musste.

Sonya wollte daraufhin eine Einzelbox im Offenstall für Tashiba mieten, doch es hiess

Tashiba kann  keine Einzelbox belegen, da diese für die "richtigen Pferde" freigehalten werden !

 

Aufgrund schlechter Umstände für Tashiba im Stall, sucht Sonya einen neuen Platz für sie.

Tashiba kommt auf einen schönen Reiterhof.

Doch leider müssen Sonya und Tashiba erfahren, das hier nur "wertvolle" Pferde willkommen

sind. Springpferde, Turnierpferde, Pferde die trainiert werden und Leistung bringen.

Mehrfach musste Sonya hören, warum sie das Pferd nicht zum Schlachter bringt -

oder was sie nur mit so einem Gaul will.........aus der wird nie etwas werden....

das Pferd wird sie nie reiten können ..... usw.. ??!!??

Das Sonya nicht vor hat Tashiba zu reiten kann keiner dort verstehen.

Tashiba darf leben, einfach weil sie Tashiba ist - so wie sie ist, mit all ihren

Handicaps und Einschränkungen.

 

 

 

 

Juli 2010

 

Tashiba hat sich recht gut entwickelt,

sie freut sich immer wenn Sonya kommt, sie lässt immer mehr Anwendungen an sich machen,

hat Vertrauen zu Sonya und zeigt sich inzwischen sehr verschmust und zärtlich.

Sonya erfährt, das Tashiba zum Schlachter gebracht werden soll.

 

Sonya entscheidet sich Tashiba zu behalten und kann Taschiba übernehmen.

 

 

September 2009

 

Leider sind die Bewegungsmöglichkeiten für Tashiba hier

im Gestüt sehr eingegrenzt. Tashiba war in einer grossen Box mit kleinem

Freilauf untergebracht, mit anderen Pferden zusammen.

Der Freilauf war Betonboden, auf dem sie durch ihre Gangunsicherheit,

oft ausrutschte.

Die Anfrage, ob Tashiba nicht auch auf die Weide darf, wurde verneint.

Sonya brachte Tashiba hin und wieder auf den Sandplatz,

um sie dort zu bewegen, das war die einzige Möglichkeit für

Tashiba sich auszutoben und Sicherheit auf den Beinen zu gewinnen.

Tashiba gefiel das sehr, sie hatte immer Freude daran und ihre Beine flogen

regelrecht durch die Luft :-)

 

 

Sonya wendet an was sie in ihrer Ausbildung lernt und was Tashiba gut tut.

 

 

Tashiba lernt zu Vertrauen und geniesst die Zuneigung und Pflege

 

 

 

 Mai  2009

 

Sonya lernte Tashiba im Mai 2009 kennen.

Trotz der vorausgegangenen Pflege war Tashiba

noch immer in einem sehr schlechten Allgemeinzustand.

Die Vergangenheit hat massive Folgen hinterlassen.

 

Die physischen Folgen:

Tashiba entwickelte eine Schieflange, Ataxie,

sie konnte keine Muskeln aufbauen und war steif und unbeweglich

in den Beinen.

 

Die psychischen Folgen:

Tashiba war selbstunsicher, traurig, zurückgezogen,

keine Lebensenergie, keine Lebensfreude,

sie war sehr schreckhaft,

konnte schwer Kontakt aufnehmen zu Menschen,

wurde später, als sie hier in eine Herde kam,

wurde sie immer verstossen, hat ihren Platz nie gefunden.

 

Sonya begann mit Tashiba sanfte Therapiemöglichkeiten anzuwenden.

Im Laufe der Ausbildung als Tierkinesiologin 2008 - 2010, wurde

Tashiba regelmässig von Sonya und mir (Karin)  therapiert,

mit Unterstützung unserer Ausbildnerin.

      

 

Tashiba`s Vorgeschichte:

Tashiba`s Mutter, eine Araberstute,  war krank und hatte schwere Arthrose

und brachte dem Besitzer dadurch kein Geld mehr ein.

Dieser Entschied, das sie "wenigstens" noch Fohlen gebären soll.

Der Tierarzt riet deutlich davon ab, dieser Stute eine Trächtigkeit und Geburt

zu zumuten. Das würde schwere Folgen für das Muttertier

und evtl. auch für das Fohlen haben.

Der Besitzer liess sich nicht davon abbringen.

So wurde Tashiba`s Mutter von einem "Zuchthengst", Vollblutaraber,

aus einer sehr bedeutenden Zucht gedeckt.

 

Tashiba`s  Vater  "Narziss"

 

 

Der Plan war, ein blaublütiges Vollblutaraber- Fohlen zu "produzieren"

das dann für viel Geld verkauft werden sollte.

Das Ende der Trächtigkeit war für die Stute schon eine schwere Tortour.

 

Am 27. April 2007, wurde Tashiba geboren.

 

Die ganzen Umstände der Geburt kann man nicht begreifen,

trotzdem, es ist passiert:

Die Geburt war voller Komplikationen und Tragik.

Bei der Geburt fiel Tashiba in einen Stacheldrahtzaun,

das ganze Bein wurde dabei aufgeschlitzt.

Die Mutter starb im Zusammenhang mit den Qualen der Geburt.

 

Zwei Jahre danach erinnert diese Narbe an dieses Unglück:

 

Der Plan ging nicht auf.

Das Fohlen war schwerst verletzt, wurde nicht richtig behandelt,

und hatte eine massive Trittunsicherheit.

Da es so "unbrauchbar" war, wurde es alleine auf einer Weide "abgestellt".

Die nächsten 2 Jahre verbrachte Tashiba alleine mit einem Hengst

auf der Weide.

Niemand gab sich mit ihr ab, sie wurde nicht therapiert und

erhielt nicht die Fürsorge und Pflege die sie brauchte.

Hatte auch keinen sozialen Kontakt weder zur Herde noch

zu Menschen.

Sie war vergessen.

 

Bis Tashiba  im Herbst 2008 in ein Gestüt gebracht wurde,

mit dem Ziel sie doch noch irgendwem verkaufen zu können.

Dort kümmerte sich die Pferdepflegerin "Barbara" um  Tashiba.

Barbara traf Tashiba in einem schlimmen Zustand an.

Sie war total verwurmt, abgemagert, hatte keine Muskeln.

Der Körper war an manchen stellen kahl, da wo es Fell hatte,

war es stumpf, trockenen und krank.

 

Barbara hatte sehr viel Einsatz und Pflege geleistet,

und sie hatte Sonya angefragt, ob sie Tashiba helfen könnte.

So hat Sonya Tashiba im Mai 2009 kennen gelernt.

 

 

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