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15. - 21. September 08

 

Sonya und ich fahren auf unserer Spanientour nach Ciudad Real, bringen Sachspenden, schauen uns das Tierheim an, 

sprechen mit Mitarbeiterinnen und tauschen uns aus. Wir sprechen über ihre Situation und wie wir zukünftig helfen können. 

Das grosse Elend in diesem Tierheim macht uns sehr betroffen und traurig. Die Bedingungen unter denen die Hunde leben 

sind grauenvoll, die Arbeit der Tierschützer ist ohne viel Unterstützung, ohne Anerkennung und mit viel zuwenig Mitteln 

eine Tortour. Wir gehen geschockt von diesem Ort weg.

 

Weiteres können Sie in unserem     Reisebericht  2008   nachlesen

 

       

 

             

 

                     

                      

 

Im Mai 2007 war Sonya auf ihrer Reise in Spanien zu einem Tierheim in Ciudad Real gefahren, 

um dort einen alten Hund (Tobi) abzuholen, der nun endlich ausreisen konnte. 

Da Ciudad Real nicht sehr zentral liegt, war es bisher nicht möglich eine Fahrt zu organisieren, 

damit Tobi ins Ausland reisen konnte. 

Als wir angefragt wurden, ob wir Tobi mitbringen könnten, waren wir gerne bereit diesen Umweg einzuplanen, 

um diesem Hund, der schon einen langen Weg hinter sich hatte, dort herauszuholen.

Das Bild das sich im Tierheim Ciudad Real bot, machte Sonya zutiefst betroffen. 

Sonya wurde berichtet, das dieses  Tierheim wenige Mitarbeiter hat, die meist von weit her kommen, 

um die Hunde und Katzen  zu versorgen.

Dies ist jedoch nicht täglich möglich und zeitweise sind die Tiere sich selbst überlassen, 

haben nicht immer Futter und frisches Wasser und leben in ihren Fäkalien bis es wieder gereinigt werden kann.

In den vielen Zwingern sind alte, junge Hunde, kranke und verletzte Hunde unter gesunden Hunden,

läufige Hündinnen mit Rüden zusammen, Welpen irgendwo dazwischen, immer wieder gibt es Beissereien.

Die gesamte Versorgung ist sehr eingeschränkt, obwohl jeder einzelne Mitarbeiter sehr viel Einsatz zeigt 

und sie z.T. auch Futter selber kaufen um den Hunden mehr geben zu können, 

da die vorhandenen finanziellen Mittel nie ausreichen. 

Zum Einen fehlt die Einrichtung, die Hilfsmittel, die sanitären Möglichkeiten sind sehr beschränkt, 

es gibt keine Quarantänemöglichkeit für kranke oder ansteckende Hunde, die finanziellen Mittel sind gering.

Zum Anderen sind es zeitweise bis zu 200 Hunde die auf engstem Raum untergebracht werden. 

In Zeiten in denen weniger Hunde im Tierheim sind, ist es auch möglich die Hunde besser zu trennen, 

die Gruppen etwas zu sortieren.

 

Obwohl Sonya das gehört hat, war sie zutiefst schockiert von dem Anblick der sich ihr beim öffnen des Tores bot:

 Eine Anlage vollgestopft mit Hunden, der Gestank war grauenvoll, es gab keinen freien Platz, 

die Hunde drängten sich in den viel zu kleinen Zwingern für viel zuviele Hunde. 

Die Hunde waren voller Kot und Urin, standen im eigenen Dreck,

es waren kleine und grosse Hunde, gesunde und kranke Hunde, 

teilweise sah sie Hunde mit ausgebrochener Leishmaniose mitten drin. 

Welpen die gar keine Chance hatten sich nach vorne zu kämpfen und alle Hunde bettelten verzweifelt um

Zuwendung und Futter.

Was Sonya in all dem beeindruckte, war die Herzlichkeit und Hingabe der Menschen die dort ihr Möglichstes gaben.

Und als sie Tobi sah, fein gepflegt, gebadet, super vorbereitet, geimpft und alle nötigen Einträge im gültigen Impfausweis

vorhanden. Sogar eine Dose Futter wollten sie Tobi noch mit auf den Weg geben, weil er nichts hartes Essen konnte, 

da er keine guten Zähne mehr hat. 

All das gaben sie, die selbst nichts hatten und denen es nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist einen Hund 

so gut auf eine Ausreise vorzubereiten. Das berührte Sonya so sehr, das für sie gleich klar war,

 diese Menschen sollte man unterstützen.

 

Wir sind in Kontakt mit Mitarbeiterinnen des Tierheims und möchten herausfinden, wie wir sie sinnvoll unterstützen

können, welche Möglichkeiten wir haben und wie eine Zusammenarbeit aufgebaut werden kann.

 

 Wir haben zwei Kurzvideo`s gefunden, mit denen sich das Tierheim im Internet vorstellt. Diese Videos geben einen

 Eindruck der Anlage. Natürlich zeigen die Videos das Tierheim nicht so, wie Sonya es angetroffen hat, die

 Zwingeranlangen sind geputzt und es sind nicht so viele Hunde im Tierheim wie zu der Zeit als Sonya dort war.

Wenn man das Video sieht, berührt es einem schon, aber wenn man sich dann Sonya`s  Schilderung vorstellt und

weiss, was Menschen und Hunde dort erleben müssen, macht es Sinn die Hilfsaktion CIUDAD REAL zu starten.

 

Kurzvideo:    ciudad 1         ciudad 2