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Welpenhandel aufgeflogen

Handel mit  Billigwelpen nicht nur in Spanien.  Informationen :    Welpenhandel

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Welpenhandel:

 

22.März 2010

 

Hunderte von jungen Katzen und Hunden tot aufgefunden

 

Original Link der Aktion      HIER       Übersetzung unten auf dieser Seite

 

 

 

 

 

Es gab 58 Käfige, 75 Welpen, mehr als 10 verschiedene Rassen.

Leichen von fast hundert Welpen wurden eingefroren in zwei Tiefkühltruhen gelagert.

Wahrscheinlich starben diese Welpen kurz nach der „Anlieferung“

Einige Hunde stammen aus Osteuropäischen Ländern.

 

 

    er hat gerade noch gelebt

 

 

Übersetzung des Zeitungsartikels 

 

Laut  Innenministerium,  hat die  Polizei  in Caceres vergangene Woche ein illegales Geschäft aufgelöst, 

dass offensichtlich mit Hundewelpen handelte und in dessen Geschäftsräume man  hunderte von Tierkadaver  fand.

Die Operation „Toy“ wurde mit der Auflösung der Geschäftsräume und der Festnahme des Inhabers abgeschlossen. 

Der Festgenommene  widmete sich unter anderem, dem illegalen Verkauf von Hundewelpen mit Zuchtpapiere, 

die er aus der Slowakei importierte,  die Missbildungen  und gesundheitliche Schäden vorwiesen. 

Bei einigen Welpen zeigten die Ausweise Impfdaten, welche noch vor dem Geburtsdatum lagen.

Der  Verdächtige hat  innerhalb eines Jahres allein durch den Verkauf von Welpen per  Paketversand,  

365.000,00 Euro Umsatz gemacht. Er wird des fortlaufenden Betruges,  der unerlaubten Berufsausübung, 

der Dokumentenfälschung und des Verstoßes gegen das Staatsgesetzes angeklagt. 

Die Ermittlungen werden jedoch weitegeführt,  da auch Straftaten gegen das Steuergesetz und Tierquälerei  vorausgesetzt werden.

Die Ermittlungen nahmen vor 6 Monaten ihren Anfang, als eine Gruppe von Umweltschützern (Seprona) aus Badajoz 

einige Anzeigen von Bürger weiterleiteten, welche sich darüber beschwerten, Welpen verschiedener Rassen gekauft zu haben, 

die nach kurzer Zeit starben und große Missbildungen vorwiesen.

In diesen Anzeigen wurde jedes Mal der Festgenommene als Verkäufer genannt dessen Geschäftsräume in einem 

landwirtschaftlichen Bezirk von Cáceres lagen, welche weder die Befugnis, noch die amtlich notwendigen Baugenehmigungen,  

zum Verkauf und zur Unterbringung  einer gewisse Anzahl von Tieren besaß.

Letzte Woche haben Agenten der Seprona und Bezirksveterinäre der Extremadura bei einer Betriebsprüfung  

die Nutzung der Räumlichkeiten registriert und zahlreiche Dokumente wie ungültige Gesundheitsausweise, Kontoauszüge, Veterinärmedikamente, Injektionen und Stempel sicher gestellt.

 58 Zwinger wurden inspiziert, in denen sich 75 Welpen von mehr als 10 verschiedenen Rassen befanden. 

Unter anderem handelte es sich um Yorkshire, Französiche Bulldoggen, Malteser, Shi Tzu, Schnauzer und Pudel.

Genauso fanden sich fast Einhundert Welpenkadaver  aufbewahrt und gefroren in 2 Kühltruhen. 

Mit Sicherheit starben sie kurz nach ihrer Ankunft in Spanien und vermutlich wurden sie aufbewahrt, 

um die Verluste bei dem Slowakischen Verkäufer beweisen zu können und dadurch entweder Finanzielle Entschädigung 

oder Ersatzlieferung fordern zu können.

Die Preise von Rassewelpen mit Papieren aus gewissen Osteuropäischen Länder - zum späteren Verkauf in Spanien, 

ohne die erforderlichen Genehmigungen - weisen ein paar Hundert Euro Unterschied zu den Spanischen Züchterpreisen.

Die Tiere – meist jünger als 3, aber nicht älter als 6 Monate – besaßen einen europäischen Heimtierausweis und 

wurden per LKW aus der Slowakei in die Geschäftsräume in Cáceres gebracht.

Der Festgenommene informierte die Käufer nicht über die wahre Herkunft der Welpen und wenn diese Stammbaumpapiere

 wünschten, erhöhte sich der Kaufpreis um 200 Euro.

Er besorgte Ihnen eine Erwerbsbescheinigung, welche nicht gültig war, da die in der Bescheinigung aufgeführte Vereinigung 

gar nicht die rechtliche Genehmigung zur Ausstellung solcher Erwerbsbescheinigungen besitzt.

Um sich im Falle von Reklamationen aus der Verantwortung ziehen zu können, markierte er die Welpen mit Mikrochips, 

die nicht zu der Nr. im jeweiligen  Heimtierausweis passte.

Viele der Welpen starben kurz nach dem Kauf. Möglicherweise durch die prekären Zustände nach der Geburt oder auch 

durch falsche Medikation,  die durch den Verkäufer und nicht durch einen ausgebildeten Tierarzt erfolgte.

 

 

 

 

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